Jeden Tag ein kleines Hoch
Wenn alle Welt auf die Korrektur wartet, dann kommt sie nicht.
So sieht es zumindest zur Zeit am deutschen Aktienmarkt aus.
Der DAX macht fast jeden Tag ein neues Hoch, was für einen intakten Aufwärtstrend spricht.
Richtig vorwärts kommt er aber seit einigen Tagen nicht mehr, die Wiederstände im Bereich von 6400 bis 6480 sind doch erheblich.
Auch ich setze seit einigen Tagen auf fallende Kurse und bin damit auch nicht alleine wie der Bericht eines Händlers an der Euwax zeigt:
“Inzwischen kaufen die Anleger wieder überwiegend Put-Optionsscheine, um von einem fallenden Dax-Kurs zu profitieren.
Unsere Anleger haben offenbar eher den technischen Widerstand im Bereich von 6400 bis 6500 Punkten im Fokus”

Der DAX macht jeden Tag ein neues Hoch
An der Euwax waren die vier meistgehandelten Hebelprodukte bis zum Nachmittag Dax-Puts.
Ein Turbo-Put mit Basispreis und Knock-Out-Barriere bei 6500 Punkten von der UBS führte die Liste der meistgehandelten Derivate an.
Der kräftig gestiegene Pessimus an der Börse ist ja eher ein Kontra-Indikator, also ein Grund an einen weiter steigenden DAX zu glauben.
Da aber immernoch Chancen bestehen, dass nur eine negative Nachricht reichen kann um den DAX wieder nach Süden zu schicken bleibe ich weiter auf der Short-Seite.
Ein anderer Grund ist das der DAX im bereits oben erwähnten Bereich von 6400 bis 6500 Punkten kaum vorankommt, die etwaigen Verluste sich also in Grenzen halten.
8 Milliarden sind nicht genug
Heute hat Google seine Unternehmenszahlen bekannt gegeben. Die größter Suchmaschine der Welt und der größte Werbetreibende im Internet hat im 4. Quartal über 2,7 Milliarden Dollar verdient.
Die Nettoeinnahmen ohne Berücksichtung von Adsense stiegen auf über 8 Milliarden Dollar.
Da die Analysten aber 8,4 Milliarden Dollar erwartet hatten, geht es mit dem Kurs der Google-Aktie erstmal nach unten.
Nach Veröffentlichung der Zahlen sackte der Kurs um 10 Prozent.
Die Intel-Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen und die Aktie legt ein knappes Prozent zu.
Alles in allem unterstützt das meine Erwartung einer baldigen Korrektur am Aktienmarkt.
700 Punkte-Rallye
Der Dax hat jetzt innerhalb von 4 Wochen rund 700 Punkte zugelegt.
Aus der erwarteten Weihnachtsrallye ist eine Jahresanfangsrallye geworden, es ist aber auch nicht so wichtig ob sie eine Woche früher oder später begonnen hat, sie kam, wie fast jedes Jahr.
Aber nach so einem Anstieg und der noch immer vorherrschenden Unsicherheiten, wie zum Beispiel der europäischen Finanzkrise muss auch mal mit einer Korrektur gerechnet werde.
Besonders, da im Bereich um und über 6400 Punkten im DAX sich auch starke charttechnische Wiederstände befinden.
Die zahlreichen Wiederständ werden es dem DAX schwer machen seine Rallye fort zu setzten.
Spätestens knapp unter 6500 beim letztjährigen Fukushima-Tief solle das Ende der Fahnenstange zunächst erreicht sein.
Kommt jetzt die Korrektur ?
Ich denke ja, es ist Zeit für eine Korrektur.
Der Heutige DAX-Schlussstand von 6416 Punkte ist schon eine gute Chance mit fallenden Kursen Geld zu verdienen.
Heute, nach Börsenschluss veröffentlichen aber Intel, Google und IBM noch ihre Unternehmenszahlen.
Fallen diese über den Erwartungen der Experten aus, kann das nochmal zu einem kurzfristigen Blow-Off und einem entsprechenden Gap führen.
Anders herum würden schlechte Unternehmenszahlen die Korrektur einleiten, dann ist auch morgen noch Zeit sich mit den richtigen Short-Zertifikaten zu versorgen.
Auch historisch gesehen ist die Zeit reif für eine Korrektur, nach der bekannten Jahreanfangsrallye mit stark steigenden Aktienkursen, kommt häufig zum Ende der Berichtssaison ein mehrwöchiger Kursrückgang.
Ich werde jedenfalls in näherer Zukunft meine Chancen auf der Shortseite suchen.
Aber Vorsicht macht der DAX noch einen Sprung über das Fukushima-Tief ist er auch ganz schnell bei 7000 Punkten.
Edit: Breaking News – Google shares down 10 percent in extended trade following Q4 results
Hinterlasse einen KommentarGewinneinbruch bei Goldman Sachs
Gewinneinbruch und steigende Kurse
Goldman Sachs haben heute ihre Quartalszahlen veröffentlicht.
Die größte US-Investmentbank hat im vierten Quartal einen kräftigen Gewinneinbruch verbuchen müssen.
Trotz des Gewinneinbruchs stieg der Aktienkurs, da Goldman Sachs mit ihren Zahlen die Markterwartungen der Analysten übertroffen hat.
Das Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 1,84 Dollar nach 3,79 Dollar im Vorjahr, teilte Goldman Sachs heute mit.
Die Experten hatten nur mit 1,24 Dollar je Aktie gerechnet.
Investmentbankig weiter schwach
Die Einnahmen bezifferte das Geldhaus mit 6,05 Milliarden Dollar.
Die Analysten hatten im Vorfeld im Durchschnitt mit 6,54 Milliarden Dollar kalkuliert.
Besonders das früher so lukrative Investmentbanking hat es wie erwartet erwischt, in diesem Geschäftsbereich fielen die Nettoeinnahmen auf Jahresfrist um 43 Prozent auf 857 Millionen Dollar.
Die Aktie von Goldman Sachs legte vorbörslich um 2,3 Prozent zu.

