Geht dem DAX die Luft aus ?
Der Deutsche Aktienindes DAX stößt heute zum wiederholten mal bei der Marke von 5900 an.
Kann es sein, dass dem Aktienindex und den Bullen hier die Kräfte verlassen ?
Grundsätzlich ist es ja nicht meine Tradingstrategie auf solche Widerstände zu setzen.
Da ich aber in letzter Zeit kaum zum Trading gekommen bin, habe ich heute einen Versuch gewagt.
Bei 5900 im DAX habe ich einen Put gekauft.
Ich bin mal gespannt ob Murphys Gesetz wieder zuschlägt.
Dann beiße ich mir in den Allerwertesten, dass ich nicht bei meinem Nachrichtentrading geblieben bin.
Das Jahr des Dollar
Wird 2010 das Jahr des Dollar ?
Die Optimisten unter den Volkswirten sind sich einig “2010 wird ein super Jahr“.
Die Devisenprofis sind sich einig , dass der Dollar zum Jahresende, trotz aller Unsicherheiten, sehr gut dastehen wird.
Denn während im letzten Jahr noch die Regel galt: Geht es aufwärts mit der Weltwirtschaft, stärkt das den Euro, bei anders gearteten Nachrichten gingen die Anleger lieber in den Dollar.
Doch das wird sich dieses Jahr ändern.
Der Dollar wird weiterhin profitieren, unerheblich ist dabei wie sich die Weltkonjunktur entwickeln wird.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine sich stabilisierende Konjunktur zuerst in Amerika greift.
Das heißt wird die Weltwirtschaft wirklich booomen werden wir den Aufschwung zunächst in Amerika sehen, was zu steigenden Zinsen und einem stärkeren Dollar führen wird.
Ist das Gegenteil der Fall, kehrt die Unsicherheit an die Märkte zurück, werden die Anleger in den Dollar flüchten.
Neben diesen globalen Daten kommen noch die Sorgen um die Suedeuropäischen Eurostaaten hinzu.
Griechenland, Spanien, Portugal und Italien vermelden explodierende Haushaltsdefizite und weiter steigende Arbeitslosigkeit.
Gleichzeitig halten viele Devisenexperten den den Euro seit langem als überwertet.
Die Volkswirte der DekaBank nennen als fairen Wert für den Euro eine Marke von 1,25 Dollar.
Nicht übersehen solle man dabei, dass der Euro nicht erst seit Jahresbeginn auf Talfahrt ist.
In den letzten drei Monaten hat der Euro gegen den US-Dollar bereits über 8 Prozent an Wert verloren.
Eine Größenordnung die für den Devisenmarkt schon beachtlich ist.
Die Hedgefonds wollen auch verdienen
Auf diesen Zug sind natürlich auch die Hedgefonds aufgesprungen und drücken den Euro zusätzlich. Read more
Hinterlasse einen KommentarEigenhandel der Banken soll verboten werden
Obama macht ernst:
Reuters berichtet, dass ihnen ein vorläufiger Gesetzesentwurf vorliegt, nachdem der Eigenhandel bei US-Banken künftig verboten und bei anderen großen Finanzinstituten eingeschränkt werden soll.
Banken soll weiterhin untersagt werden, in Hedge-Fonds oder private Beteiligungsgesellschaften zu investieren.
Ferner sollen Übernahmen durch Finanzinstitute verboten werden, wenn der neue Konzern mehr als zehn Prozent der Verbindlichkeiten des gesamten Finanzsystems besitzen würde.
Benannt sind die Pläne, die Obama bereits im Januar erstmal vorstellte nach seinem Wirtschaftsberater Paul Volcker, die sogenannten “Volcker-Regeln”
Mit den Maßnahmen soll die exzessive Risikobereitschaft der Banken verringert und das Finanzsystem krisensicherer gemacht werden.
Ob das Gesetz aber vom Senat abgesegnet wird steht noch in den Sternen.
Das Ende des Parketthandels
Spätestens zum 28. März 2012 wird der maklergestützte Präsenzhandel an der Frankfurter Wertpapierbörse beendet.
Das hat heute der Börsenrat beschlossen.
An der Frankfurter Präsenzbörse wurden im Februar nur noch Papiere für 6 Milliarden Euro umgesetzt.
Der Umsatz wird nur noch mit deutschen Nebenwerte, Auslandsaktien und Rentenpapiere gemacht.
Auf Xetra wurden dagegen 97 Milliarden im Februar umgesetzt.
Allerdings wird das Börsenparkett auch zukünftig noch besetzt sein.
Die jetzigen Skontroführer, die Geld- und Briefkurse für von ihnen betreute Wertpapiere stellen, werden zu “Xetra-Spezialisten”.
Für diese “Xetra-Spezialisten” wird es eine sogennante “Präsenzpflicht” geben.
Die “Spezialisten” sollen den Computerhandel unterstützen, beispielsweise dem Markt bei Bedarf Liquidität zuführen.
So wie es derzeit bereits auf der Derivateplattform Scoach praktiziert wird.
Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, ich brauche den Frankfurter Parketthandel nicht.
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