Beraten und verkauft
Das ist das Ergebnis der Stiftung Warentest, nachdem sie die Beratungsleistung von 21 Banken geprüft hat.
“Bei verdeckten Beratungsgesprächen habe keine der 21 Banken das Qualitätsurteil “Gut” erhalten. Von den getesteten Großbanken, Sparkassen und Raiffeisenbanken seien lediglich drei knapp “befriedigend” bewertet worden.
16 erhielten die Note “ausreichend” und zwei ein “mangelhaft”.”
Wir haben also keine Testsieger.” Am besten schnitten seinen Angaben zufolge noch die Commerzbank, die Kreissparkasse Köln und die Berliner Sparkasse ab. Schlusslichter bildeten die Ostsächsische Sparkasse und die BW Bank.
Was erwartet eigentlich die Stiftung Warentest, was erwarten die Bankkunden ?
Wessen Geld ich nehm dessen Lied ich sing. Das ist doch ganz normal.
Wenn ich zu einem BMW-Händler gehe um mich wegen eines Autokaufs beraten zu lassen, wird er mich auch nicht zu VW schicken, weil deren Autos billiger sind oder weniger Benzin verbrauchen.
Es wird einfach Zeit, dass die Kunden verstehen, auch eine Beratungsleistung kostet etwas.
Aus diesen Dilemma kommen wir nur mit wirklich unabhängigen Beratern.
Und auch diese Berater müssen Geld verdienen.
Die Politik glaubt, dass sie es auf gesetzlichen Wege regeln kann.
“Wenn die Banken nicht freiwillig ihre Beratung verbessern und für mehr Transparenz sorgen, dürfen sie sich nicht wundern, dass der Staat einschreitet” so Verbraucherschutzministerin Aigner.
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