DAX unter der 200 Tage-Linie

30. August 2010 by · archiviert in: Allgemein 

Wie in der jüngeren Vergangenheit ist der DAX durch die 200 Tage-Linie eingebrochen.
Allerdings ist er kurz darauf auch wieder nach oben gegangen, auch diesmal sieht es so aus, da Herr Bernanke mit seinen Äußerungen die Börsianer am Freitag nochmal optimistisch stimmen konnte.
Doch die Auswirkungen werden nur von kurzer Dauer sein, es wird nicht reichen die Kurse dauerhaft positiv zu stimmulieren.
Dafür müssten die Wirtschafts- und Konjunkturzahlen aus Amerika deutlich günstiger ausfallen.
Es kann sich schon diese Woche entscheiden ob wir uns weiter in der bisherigen Range zwischen 5800 und 6300 Punkten bewegen oder der DAX doch noch deutlich Federn lässt.
dax-chart2910
Ich bin zur Zeit wenig optimistisch und befürchte die 200 Tage-Linie wird diesmal nicht halten, sollen wir also 5800 sehen werden wir auch noch 5600 sehen.
Über 6050 kann man getrost mit einem Call auf weitere 200 bis 300 Punkte im DAX hoffen.
Ich werde allerdings wie bisher nur bei der entsprechenden Nachrichtenlage an den entsprechenden Punken einsteigen.

Mögliche Trading-Möglichkeiten in der kommenden Woche sind:

Montag ist noch nicht viel los:
14:30 Uhr Persönliche Ausgaben und Einkommen Juli aus den USA.

Dienstag wird deutlich interessanter, hier kann Bewegung kommen:
15:00 US/Case-Shiller-Hauspreisindex Juni und 2Q
15:45 US/Index Einkaufsmanager Chicago August
16:00 US/Index des Verbrauchervertrauens August

Mittwoch geht es weiter:
14:15 US/ADP-Arbeitsmarktbericht August
16:00 US/Bauausgaben Juli und ISM-Index verarbeitendes Gewerbe August

Donnerstag:
16:00 US/Ausstehende Hausverkäufe Juli und 16:00 US/Auftragseingang Industrie Juli

Freitag:
14:30 US/Arbeitsmarktdaten August
16:00 US/ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe August

wenn nur die Hälfte des Zahlenmaterials schlechter als erwartet ausfällt, sehen wir bereits in dieser Woche die 5600 Punkte.

Allen Tradern wünsche ich eine erfolgreiche Woche.

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Die Charts dominieren die Nachrichten

17. August 2010 by · archiviert in: Allgemein 

Auch heute haben die erwarteten Nachrichten zu keiner größeren Kursbewegung am Markt geführt.


Trotz schlechter Nachrichten vom Immobilien-Sektor gab es keinen Ausbruch nach unten,
auch die Zahlen von Home Depot und Walmart zeigten eigentlich wenig positives für die amerikanische Wirtschaft.

Das spricht dafür, dass die Chartisten den DAX in die bereits angesprochenen Höhen treiben.
Beim DAX sollte allerdings heute spätestens bei 6220 Schluß sein.
Dann hat er noch etwas Platz für die 6250 am morgigen Mittwoch.
6250 Punkte im DAX würden auch sehr gut zu der Marke von 10500 Punkten beim DOW Jones passen.

Sollten dann die Charttechniker noch immer den Markt bestimmen geht es ab da wieder abwärts.
Obwohl die Chancen für ein Abrutschen im DAX gut stehen, werde ich doch auf eine auslösende Nachricht warten.
Die Nachrichtenlage morgen ist allerdings sehr dünn, eventuel reicht schon die Zahl der Hypothekenanträge, die um 13:00 Uhr veröffetnlciht werden sollen.

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FED bleibt bei Nullzins

28. April 2010 by · archiviert in: Allgemein, wirtschaft 

Die FED-Sitzung hat nichts Neues gebracht.


Die US-Notenbank bleibt ihrem Nullzinskurs trotz zunehmender Anzeichen für ein Wiedererstarken der weltgrößten Volkswirtschaft vorerst treu. Der Leitzins werde noch für einen ausgedehnten Zeitraum extrem niedrig bleiben.
Die Aussagen zur Wirtschaftsentwicklung und der Zinspolitik kamen wie erwartet.
Dadurch kam es bisher auch zu keinen größeren Kursbewegungen an den amerikanischen Aktienmärkten.
Thomas Hoenig, Chef der regionalen Fed von Kansas-City, stimmte erneut dagegen.
Er argumentiert, die Zentralbank beraube sich durch ihre lange Vorfestlegung selbst der nötigen Flexibilität, bei Bedarf schnell vom Gas- aufs Bremspedal zu wechseln und die Zinszügel anzuziehen.
Doch gibt es nach Meinung der meisten Mitglieder des Ausschusses auch keine Anzeichen, die einen schnellen Kurswechsel nötig machen.
Zwar habe die Wirtschaft weiter zugelegt und auch die Lage am Arbeitsmarkt bessere sich zusehends, heißt es im Begleitkommentar der Fed.
Aber der private Konsum wird trotz Erholungszeichen weiter von der hohen Arbeitslosigkeit und Krediteinschränkungen seitens der Banken gedrückt.
Die Experten gehen nun davon aus, dass Fed-Chef Ben Bernanke bei der nächsten Zinsentscheidung Ende Juni damit beginnen könnte, Finanzmärkte und Öffentlichkeit langsam auf eine kommende Zinswende vorzubereiten.
Dabei dürfte zunächst die Formulierung “für einen längeren Zeitraum” als Beschreibung für die mutmaßliche Dauer des Nullzinskurses aus dem Wortschatz der Fed getilgt werden.

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Das Jahr des Dollar

6. März 2010 by · archiviert in: Allgemein 

Wird 2010 das Jahr des Dollar ?

Die Optimisten unter den Volkswirten sind sich einig “2010 wird ein super Jahr“.

Die Devisenprofis sind sich einig , dass der Dollar zum Jahresende, trotz aller Unsicherheiten, sehr gut dastehen wird.
Denn während im letzten Jahr noch die Regel galt: Geht es aufwärts mit der Weltwirtschaft, stärkt das den Euro, bei anders gearteten Nachrichten gingen die Anleger lieber in den Dollar.


Doch das wird sich dieses Jahr ändern.
Der Dollar wird weiterhin profitieren, unerheblich ist dabei wie sich die Weltkonjunktur entwickeln wird.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine sich stabilisierende Konjunktur zuerst in Amerika greift.
Das heißt wird die Weltwirtschaft wirklich booomen werden wir den Aufschwung zunächst in Amerika sehen, was zu steigenden Zinsen und einem stärkeren Dollar führen wird.
Ist das Gegenteil der Fall, kehrt die Unsicherheit an die Märkte zurück, werden die Anleger in den Dollar flüchten.
Neben diesen globalen Daten kommen noch die Sorgen um die Suedeuropäischen Eurostaaten hinzu.
Griechenland, Spanien, Portugal und Italien vermelden explodierende Haushaltsdefizite und weiter steigende Arbeitslosigkeit.

Gleichzeitig halten viele Devisenexperten den den Euro seit langem als überwertet.
Die Volkswirte der DekaBank nennen als fairen Wert für den Euro eine Marke von 1,25 Dollar.

Nicht übersehen solle man dabei, dass der Euro nicht erst seit Jahresbeginn auf Talfahrt ist.
euro-dollarIn den letzten drei Monaten hat der Euro gegen den US-Dollar bereits über 8 Prozent an Wert verloren.
Eine Größenordnung die für den Devisenmarkt schon beachtlich ist.

Die Hedgefonds wollen auch verdienen

Auf diesen Zug sind natürlich auch die Hedgefonds aufgesprungen und drücken den Euro zusätzlich. Read more

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