Änderungen bei der Riesterrente

26. Februar 2014 by · archiviert in: geld+sparen 

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Änderungen bei der Riesterrente.

Die Änderungen betreffen zum Teil Riestersparer die bereits schon länger einen Riestervertrag besparen, oder auch Leute die sich überlegen jetzt einen neuen Riestervertrag abschließen möchten oder überlegen den Anbieter zu wechseln.

Unter anderem gibt es wieder neue Pflichten bei den Informationsplichten der Riesteranbieter.
Die vieldiskutierten PIBs – Produktinformationsblätter mussten zum Teil überarbeitet werden.
Ob si jetzt wirklich dem Kunden eine große Entscheidungshilfe sind muss sich erst noch zeigen.

Folgendes ist neu:

Produktinformationsblatt

Es werden neue Produktinformationsblätter für alle zertifizierten Altersvorsorgeprodukte gesetzlich vorgeschrieben, diese müssen nach, durch Rechtsverordnungen gestalteten Mustern, einheitlich gestaltet sein.
Der Kunde soll so besser als bisher beurteilen können, welches Produkt am Besten zu ihm passt.
Diese Produktinformationsblätter ersetzen die Produktinformationsblätter gemäß VVG.

Informationspflicht

Zusätzlich zur jährlichen Informationspflicht (Bescheinigung § 7a AltZertG) über die Verwendung der Beiträge, Höhe des gebildeten Kapitals, angefallen Kosten und erwirtschafteten Erträge wird es zukünftig Informationsblätter zu Auszahlungsphase (§7b AltZertG) des Altersvorsorgevertrages und zur Kostenänderung während der Laufzeit (§ 7c AltZertG) geben.
Die Ausgabe aller Informationsblätter ist an Fristen gebunden, die bei Nichteinhalten durch den Anbieter ein Sonderkündigungsrecht des Kunden beinhalten, sie werden dem Kunden durch den Anbieter zur Verfügung gestellt.

Weitere Änderungen sind auf der Seite  Riesterrente 2014 beschrieben, diese betreffen vor allem die sogenannte Wohnriester-Förderung.

 

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Ratenkredite vergleichen

30. November 2013 by · archiviert in: geld+sparen 

Im November hat die Europäische Zentralbank erneut ihren Leitzins gesenkt.

Mit einem Zinsatz von 0,25 Prozent hat der Leitzins einen neuen historischen Tiefstand erreicht.
Grundsätzlich sollten Zinssenkungen der EZB auch Zinssenkungen der Banken gegenüber ihren Kreditkunden zufolge haben, doch das ist auf dem jetzigen, niedrigen Zinsniveau kaum noch der Fall.
Besonderes Angriffsziel von Politikern und Verbraucherschützern ist der Zinssatz für Dispositionskredite, während andere Zinssätze wie zum Beispiel für Immobilienfinanzierungen oder private Ratenkredite dabei unbeachtet bleiben.
Ein Grund dafür ist, dass diese Zinssätze sich ebenfalls auf oder in der Nähe eines historisch niedrigen Niveaus bewegen und das schon seit geraumer Zeit.

Zinsentwicklung bei Ratenkrediten

Dank Internet und den verschiedenen Seiten die Kreditvergleiche anbieten, lässt sich sehr schön nachvollziehen wie sich die Zinsen für Ratenkredite entwickelt haben.

Bereits im Jahr 2011 hatte ich die Zinssätze für Privatkredite unter die Lupe genommen.

Zinsvergleich Privatkredite

Zinsvergleich September 2011

Ein Privatkredit von der Credit Europe Bank kostete zu diesem Zeitpunkt im günstigsten Fall  4,40 Prozent Zinsen.
Es handelte sich zwar um eine zeitlich befristetet Aktion, doch auch der „normale“ Angebotszins lag lediglich 0,1 Prozent höher.

Ein Jahr später sah der Kreditvergleich wie folgt aus:
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WISO und die Anlageberater

22. Oktober 2012 by · archiviert in: geld+sparen 

Da hat WISO sogenannte Anlagberater wieder mal richtig vorgeführt.

Oma hatte 50.000 Euro im Sparstrumpf und kommt jetzt auf den Gedanken ihr Geld zinsbringend für 5 Jahre anzulegen.
WISO lässt sie fast alle antreten, die „Vermögensberater“, unter anderem von der Allianz, Tecis und der Deutschen Vermögensberatung.

Die „Anlageberater“ im Hauptberuf eigentlich Versicherungsvertreter kommen natürlich auch mit ihren hauseigenen Produkten.
Das finde ich zunächst mal als „normal“, auch wenn es den Bankberatern und Anlageberatern immer wieder vorgeworfen wird.
Doch was soll das ?
Wenn ich zum BMW-Händler gehe um einen Neuwagen zu kaufen, wird er mich auch nicht zu Audi schicken, weil es dort günstiger ist.

Leider nur passen im Fall der Oma die vorgeschlagenen Produkte nicht zu den Kundenwünschen und das ist schlecht.
Allerdings hat es der Anlageberater zur Zeit nicht leicht.
Eine sichere Anlage die auch noch gute Zinsen abwerfen soll an den Mann/Frau zu bringen.
Letztlich steckt doch etwas Gier in jeden von uns und da wird häufig ein lukratives Angebot einer tatsächlichen guten Beratung vorgezogen.

Was mich allerdings wundert ist, obwohl zur Zeit die Anlageberater allen Orten auf den Prüfstand gestellt werden, die sogenanten Anlageberater so an den Wünschen einer unbekannten Person vorbeiberaten.
Eventuell sollte die Politik ihr Augenmerk auch mal auf die „freien“ oder „unabhängigen“ Berater werfen.

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Haus in Frankfurt zu verkaufen

14. Mai 2012 by · archiviert in: geld+sparen 

„Einfamilienhaus in Frankfurt zu verkaufen“

Solche Anzeigen sind sowohl in den Immobilienrubriken der Tageszeitungen als auch in den bekannten Immobilienportalen im Internet zu finden.
Der Haken bei diesen Anzeigen ist immer häufiger der Preis.
Die Immobilienpreise, insbesonders in den westdeutschen Großstädten, sind in den letzten Jahren kräftig gestiegen.
Gemessen an der Entwicklung in den letzten beiden Jahrzehnten sind sie regelrecht explodiert.
Dies gilt nicht nur für die Mainmetropole Frankfurt sondern für viele boomende Großstädte, besonders im Westen der Republik.

In Frankfurt fallen die Immobilienpreise

Allerdings gibt es in Frankfurt mittlerweile eine Ausnahmesituation.
Dank der neuen Landebahn des Frankfurter Flughafens sind die Immobilienpreise in Frankfurts Süden gerade kräftig im Sinkflug.
Besonders macht es sich in dem beliebten Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen bemerkbar.
So ist im südlichen Sachsenhausen der durchschnittliche Verkaufspreis für Wohnungen und Eigenheime deutlich gesunken.
Auch die Prognosen deuten auf eher fallende Preise hin.
Aber selbst bei den zurückgehenden Preisen muss man noch in Dimensionen denken, die von den durschnittlichen Preisen für Einfamilienhäuser im Rest der Republik weit entfernt sind.
Selbst für ein ganz kleines gebrauchtes Einfamilienhaus in Frankfurt, muss der zukünftige Eigenheimbesitzer mindestens eine halbe Million Euro auf den Tisch legen.
Auch wenn Frankfurt mit seiner neuen Landebahn derzeit ein Sonderfall ist, wer eine solche Investition tätigt sollte sich vorher gut über die Preise in dem jeweiligen Stadtteil informieren, sonst kann aus dem vermeintlichen Schnäppchen schnell auch ein Reinfall werden.

Das gilt natürlich auch für alle anderen deutschen Großstädte, überall gibt es besonders beliebte Stadtteile in denen die Immobilienpreise deutlich höher sind, als in weniger beliebten Stadtteilen.

Um sich schnell und unkompliziert über des Preisniveau verschiedener Stadtteile zu informieren bieten sich die Immobilienportale im Internet an.
Beim Immobilieportal „Immonet“ zum Beispiel kann man die Suche nach Häusern in Frankfurt nach Postleitzahl, Stadtteil oder  Straße genau einschränken und erhält so einen guten Überblick.

Wer im Internet nach seinem zukünftigen Haus sucht hat gegenüber der klassischen Zeitungsanzeige weiter Vorteile.
So sind im Internet häufig zahlreiche Bilder der Immobilie zu sehen, in der Zeitung vielleicht mal Eines.
Damit kann man sich so manche zeitintensive Hausbeschau sparen.

 

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