Trader der UBS unschuldig
Kweku Adoboli, der ehemalige Trader der Schweizer Großbank UBS, hat vor einem Londoner Gericht auf unschuldig plädiert.
Der Trader soll bei ungenehmigten Spekulationen 1,5 Milliarden Euro der UBS verzockt haben.
Adoboli ist jetzt wegen Urkundenfälschung und Betrugs angeklagt und im laufe des Jahres soll ihm jetzt der Prozess gemacht werden.
Dem Trader drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Gefängnis.
Allerdings kann der kommende Prozess auch für die UBS unangenehm werden.
Im Prozess wird auch das interne Überwachungssystem der Bank zur Sprache kommen,dass im Fall Adoboli offenbar nicht funktionierte.
Laut dem “Wall Street Journal” drohen der UBS Sanktionen der schweizerischen und der britischen Bankenaufsicht.
Während die britische Bankenaufsicht Geldstrafen aussprechen kann, kann die Schweizer Aufsicht auf Personalwechsel im Management drängen.
Nach dem die ungenehmigte Zockerei bekannt wurde hatte bereits UBS-Chef Oswald Grübel die Verantwortung für mögliche Versäumnisse übernommen und trat zurück, es kann aber sein, dass nach de Prozess noch mehr Köpfe rollen.
Interessant wird auch sein warum die Zockerei des Traders, die angeblich bereits 2008 begann, nicht früher aufgefallen ist.
Jeden Tag ein kleines Hoch
Wenn alle Welt auf die Korrektur wartet, dann kommt sie nicht.
So sieht es zumindest zur Zeit am deutschen Aktienmarkt aus.
Der DAX macht fast jeden Tag ein neues Hoch, was für einen intakten Aufwärtstrend spricht.
Richtig vorwärts kommt er aber seit einigen Tagen nicht mehr, die Wiederstände im Bereich von 6400 bis 6480 sind doch erheblich.
Auch ich setze seit einigen Tagen auf fallende Kurse und bin damit auch nicht alleine wie der Bericht eines Händlers an der Euwax zeigt:
“Inzwischen kaufen die Anleger wieder überwiegend Put-Optionsscheine, um von einem fallenden Dax-Kurs zu profitieren.
Unsere Anleger haben offenbar eher den technischen Widerstand im Bereich von 6400 bis 6500 Punkten im Fokus”

Der DAX macht jeden Tag ein neues Hoch
An der Euwax waren die vier meistgehandelten Hebelprodukte bis zum Nachmittag Dax-Puts.
Ein Turbo-Put mit Basispreis und Knock-Out-Barriere bei 6500 Punkten von der UBS führte die Liste der meistgehandelten Derivate an.
Der kräftig gestiegene Pessimus an der Börse ist ja eher ein Kontra-Indikator, also ein Grund an einen weiter steigenden DAX zu glauben.
Da aber immernoch Chancen bestehen, dass nur eine negative Nachricht reichen kann um den DAX wieder nach Süden zu schicken bleibe ich weiter auf der Short-Seite.
Ein anderer Grund ist das der DAX im bereits oben erwähnten Bereich von 6400 bis 6500 Punkten kaum vorankommt, die etwaigen Verluste sich also in Grenzen halten.
700 Punkte-Rallye
Der Dax hat jetzt innerhalb von 4 Wochen rund 700 Punkte zugelegt.
Aus der erwarteten Weihnachtsrallye ist eine Jahresanfangsrallye geworden, es ist aber auch nicht so wichtig ob sie eine Woche früher oder später begonnen hat, sie kam, wie fast jedes Jahr.
Aber nach so einem Anstieg und der noch immer vorherrschenden Unsicherheiten, wie zum Beispiel der europäischen Finanzkrise muss auch mal mit einer Korrektur gerechnet werde.
Besonders, da im Bereich um und über 6400 Punkten im DAX sich auch starke charttechnische Wiederstände befinden.
Die zahlreichen Wiederständ werden es dem DAX schwer machen seine Rallye fort zu setzten.
Spätestens knapp unter 6500 beim letztjährigen Fukushima-Tief solle das Ende der Fahnenstange zunächst erreicht sein.
Kommt jetzt die Korrektur ?
Ich denke ja, es ist Zeit für eine Korrektur.
Der Heutige DAX-Schlussstand von 6416 Punkte ist schon eine gute Chance mit fallenden Kursen Geld zu verdienen.
Heute, nach Börsenschluss veröffentlichen aber Intel, Google und IBM noch ihre Unternehmenszahlen.
Fallen diese über den Erwartungen der Experten aus, kann das nochmal zu einem kurzfristigen Blow-Off und einem entsprechenden Gap führen.
Anders herum würden schlechte Unternehmenszahlen die Korrektur einleiten, dann ist auch morgen noch Zeit sich mit den richtigen Short-Zertifikaten zu versorgen.
Auch historisch gesehen ist die Zeit reif für eine Korrektur, nach der bekannten Jahreanfangsrallye mit stark steigenden Aktienkursen, kommt häufig zum Ende der Berichtssaison ein mehrwöchiger Kursrückgang.
Ich werde jedenfalls in näherer Zukunft meine Chancen auf der Shortseite suchen.
Aber Vorsicht macht der DAX noch einen Sprung über das Fukushima-Tief ist er auch ganz schnell bei 7000 Punkten.
Edit: Breaking News – Google shares down 10 percent in extended trade following Q4 results
Kommentare deaktiviertDas war der DAX 2011
DAX 2011
Das war das Jahr 2011.
Der DAX begann bei 7000 Punkten und war im Hoch am 2. Mai bei 7527 Punkten.
Danach ging es abwärts, den Tiefpunkt erreichte der DAX am 12. September bei 5072 Punkten.
Bis er sich dann am 30.12. mit 5898 Punkten aus dem Jahr 2011 verabschiedet hat.

Was kommt 2012 ?
Die alljährliche Frage – wie geht 2012 weiter.
Die Experten, von denen die Meisten dieses Jahr kräftig daneben lagen, viele erwarteten ein Plus im DAX, sind vorsichtig geworden.
Es gibt keum eine Prognose, die den DAX deutlich über 7.000 Punkten sieht, die Masse trifft sich so bei 6500 Punkten.

