Lieber iPad wie Immobilie

1. März 2012 by · archiviert in: trading 

Laut dem Case-Shiller-Index sind die Immobilienpreise in Amerika weiter gesunken.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s teilte mit, dass in den 20 größten amerikanischen Ballungsgebieten die Preise im Dezember um 0,5 Prozent zum Vormonat gefallen sind, auf Jahressicht um 4 Prozent.
Am stärksten abwärts gingen die Preise in Atlanta, Chicago und Detroit.

Das Immobilienvermögen vieler Amerikaner ist damit seit dem Beginn der Immobilienkrise um über 50 Prozent gefallen.

Die deutlichsten Verluste muss die “Zockerstadt” Las Vegas hinnehmen, gegenüber Mitte 2006 fielen die Immobilienpreise im Durchschnitt um 61,8 Prozent.
An der 2. Stelle der Verliererliste steht Phoenixin Arizona, 56 Prozent ging es nach unten.
Weiter im Süden, in Florida, hat es Miami mit 51 und Tampa mit 48 Prozent erwischt.
Die Autohauptstadt Detroit beklagt einen Preisrückgang um 47 Prozent.

Apple ist mehr als 500 Milliarden Wert

Besser haben es die Anleger getroffen die in Aktien investiert haben, zum Beispiel in Apple.
Der Kurs der Apple-Aktie stieg gestern in New York auf über 545 Dollar.

Aktuell liegt der Kurs bei 543 Dollar, damit hat es Apple zu einer Markapitalisierung von über einer halben Billion Dollar geschafft.

Dies Hoffnung auf eine Dividendenzahlung  lockte ebenso neue Käufer an wie die Ankündigung, in der kommenden Woche die dritte Generation seines Tablet Computers iPad vorzustellen.

Apple ist damit das sechste Unternhemen, dass es schafft die Marke von 500 Milliarden Marktwert zu überbieten.

Vor Apple haben dies bisher Exxon Mobil, Microsoft, Intel, Cisco und General Electric geschafft.
Diese Unternehmen sind im Moment aber von der 500 Milliardengrenze weit entfernt, am nächsten kommt noch Exxon mit rund 410 Milliarden.

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EZB sichert sich vor geplatzten Haircut

16. Februar 2012 by · archiviert in: trading 

Während die Griechenkrise die europäischen Aktienkurse in den Keller trieb, sorgten amerikanische Konjunkturdaten für ein Plus im Dow Jones.
Das Plus verhalt auch dem DAX zu einem kräftigen nachbörslichen Plus.
Weniger optimistisch ist wohl die Europäische Zentralbank.
Aus gut unterrichteten Kreisen kommt die Information, dass die europäischen Nationalbanken am Wochenende ihre Griechenland-Anleihen in neue Schuldverschreibungen tauschen werden.

Das gilt als Hinweis, dass die Europäische Zentralbank  sich offenbar darauf vorbereitet, dass die Beteiligung der privaten Gläubiger am Rettungspaket für Griechenland scheitert.
Bislang soll der Anleihetausch der privaten Gläubiger freiwillig erfolgen,  der Schuldenschnitt könnte aber auch mit Zwang durchgesetzt werden.

Am Montag, dem nächsten regulären Treffen der Euro-Gruppe, soll eine Lösung gefunden werden.
Die Politiker wollen dann gerne den “freiwillige Anleihentausch” mit den Privatgläubigern verkünden.

Das verspricht für nächste Woche richtig Bewegung an den Börsen.
Es ist nur schwer vorauszusehen wie die Entscheidung fällt und wie die Börsen reagieren.

In diesem Umfeld könnte es sich sogar lohnen sowohl einen Long-Knock-Out und einen Short-Knock-Out ins Depot zu legen.
Wichtig ist in diesem Fall nur, dass sich ein Trend festsetzt und es kein rauf und runter gibt, aber auch das ist eine Option für die nächste Börsenwoche.

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Trader der UBS unschuldig

31. Januar 2012 by · archiviert in: trading 

Kweku Adoboli, der ehemalige Trader der Schweizer Großbank UBS, hat vor einem Londoner Gericht auf unschuldig plädiert.

Der Trader soll bei ungenehmigten Spekulationen 1,5 Milliarden Euro der UBS verzockt haben.
Adoboli ist jetzt wegen Urkundenfälschung und Betrugs angeklagt und im laufe des Jahres soll ihm jetzt der Prozess gemacht werden.
Dem Trader drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Gefängnis.

Allerdings kann der kommende Prozess auch für die UBS unangenehm werden.
Im Prozess wird auch das interne Überwachungssystem der Bank zur Sprache kommen,dass im Fall Adoboli offenbar nicht funktionierte.

Laut dem “Wall Street Journal” drohen der UBS Sanktionen der schweizerischen und der britischen Bankenaufsicht.
Während die britische Bankenaufsicht Geldstrafen aussprechen kann, kann die Schweizer Aufsicht auf Personalwechsel im Management drängen.
Nach dem die ungenehmigte Zockerei bekannt wurde hatte bereits UBS-Chef Oswald Grübel die Verantwortung für mögliche Versäumnisse übernommen und trat zurück, es kann aber sein, dass nach de Prozess noch mehr Köpfe rollen.
Interessant wird auch sein warum die Zockerei des Traders, die angeblich bereits 2008 begann, nicht früher aufgefallen ist.

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Jeden Tag ein kleines Hoch

23. Januar 2012 by · archiviert in: trading 

Wenn alle Welt auf die Korrektur wartet, dann kommt sie nicht.

So sieht es zumindest zur Zeit am deutschen Aktienmarkt aus.
Der DAX macht fast jeden Tag ein neues Hoch, was für einen intakten Aufwärtstrend spricht.
Richtig vorwärts kommt er aber seit einigen Tagen nicht mehr, die Wiederstände im Bereich von 6400 bis 6480 sind doch erheblich.
Auch ich setze seit einigen Tagen auf fallende Kurse und bin damit auch nicht alleine wie der Bericht eines Händlers an der Euwax zeigt:

“Inzwischen kaufen die Anleger wieder überwiegend Put-Optionsscheine, um von einem fallenden Dax-Kurs zu profitieren.
Unsere Anleger haben offenbar eher den technischen Widerstand im Bereich von 6400 bis 6500 Punkten im Fokus”

DAX Chart januar 2012

Der DAX macht jeden Tag ein neues Hoch


An der Euwax waren die vier meistgehandelten Hebelprodukte bis zum Nachmittag Dax-Puts.
Ein Turbo-Put mit Basispreis und Knock-Out-Barriere bei 6500 Punkten von der UBS führte die Liste der meistgehandelten Derivate an.

Der kräftig gestiegene Pessimus an der Börse ist ja eher ein Kontra-Indikator, also ein Grund an einen weiter steigenden DAX zu glauben.
Da aber immernoch Chancen bestehen, dass nur eine negative Nachricht reichen kann um den DAX wieder nach Süden zu schicken bleibe ich weiter auf der Short-Seite.
Ein anderer Grund ist das der DAX im bereits oben erwähnten Bereich von 6400 bis 6500 Punkten kaum vorankommt, die etwaigen Verluste sich also in Grenzen halten.

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