Korrektur oder Crashmodus

1. August 2014 by · archiviert in: trading 

Der Dax ist seit Tagen eindeutig auf Tauchstation.

Zur Zeit bewegen wir uns um die 9325 Punkte, damit haben wir gegenüber dem Hoch schon mal 700 Punkte abgegeben.
Jetzt stellt sich die Frage, ob die Investoren bei den billigern Kursen wieder einsteigen, oder ob wir ähnlich dem Sommer 2011 ein Crashszenario sehen.
2011 hat der DAX immerhin von der Spitze 2000 Punkte verloren, das waren knapp 25 Prozent, davon sind wir zur Zeit noch weit entfernt.
Gründe für die Kursrückgänge gibt es zu hauf.
– Oops, während ich hier tippe kracht es weiter nach unten – DAX unter 9300.
Die charttechnisch kräftigen Wiederstände hat der DAX schon längst durchbrochen, die 200-Tage-Linie schaut er sich bereits auch von unten an.
– Oops, DAX bei 9275.

Was sind die Gründe ?

Wirtschaftsanktionen gegen Russland ! Steigende Zinsen in Amerika ?
Argentinien mal wieder Pleite ?
Krieg in Israel, Syrien, Irak und der Ukraine.

Da ist schon ordentlich Potenzial für fallende Kurse vorhanden.
Als Anleger würde ich heute auch nicht in das berühmte fallende Messer greifen.
Für den kurzfristig orienteierten Daytrader ergeben sich an solchen Tagen aber durchaus auch Chancen auf gute Gewinne.
Die Reaktion auf den Kursrutsch wird kommen.

– Ooops DAX bei 9240

Ja die Gegenraktion wird kommen, doch wenn man es schafft zu einem guten Zeitpunkt einzusteigen, ist es wichtig nicht zu giereig zu werden.
Nach Tagen wie diesen ist zuviel Porzelan zerschlagen, manch Einer wird froh sein wenn er bei der Gegenreaktion noch mit einem blauen Auge davon kommt.
Für den Daytrader dürften auch die heutigen Zahlen aus Amerika wichtig sein. Viele neue Jobs werden die Zinserhöhungsspekulationen anheizen und zu weiter nachgebenden Kursen führen.
Andersrum kann es durchaus sein, dass die Ami-Anleger sich nicht kirre machen lassen und dann ist es gut wenn man den Finger auf dem „Kauf-Knopf“ hat.

Zunächst sollte man sich das Kursdebakel aber einfach mal von der Seitenlinie anschauen.
– Oooops Dax bei 9216

Jetzt juckt es doch langsam in den Fingern, ich werde mal eine kleine Position als Versuchsballon aufbauen.

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Wird Pinterest der nächste große Tech-Börsengang?

22. Mai 2014 by · archiviert in: trading 

Die Börsenhistorie der großen Social-Media-Plattformen sieht nicht gerade rosig aus.

Sowohl Facebook als auch Twitter legten beim Start auf dem Börsenparkett einen abenteuerlichen Tanz hin, und obwohl sich die Kurse langfristig gesehen stabilisiert haben, mussten beide in den letzten Wochen so wie viele andere Unternehmen aus dem Tech-Sektor deutlich Federn lassen.
Dennoch sind führende Venture-Capitalisten immer noch brandheiß hinter dem sozialen Netzwerk Pinterest her:
Aktuell sammelten die Jungunternehmer rund 200 Millionen US Dollar Kapital ein, womit der Image-Sharing-Dienst mit einer Bewertung von fünf Milliarden Dollar inzwischen als das teuerste Start-up der Welt gilt.

Der Name Pinterest ist ein Kofferwort, dass sich aus den englischen Begriffen pin für „anheften“ und interest für „Interesse“ zusammensetzt. Derzeit verfügt Pinterest weltweit über 70 Millionen aktive Nutzer, die auf ihrem Profil eine Art virtuelle Pinnwand erstellen und sich so mit anderen Usern über gemeinsame Hobbies, Interessen und Einkaufstipps austauschen (zum Vergleich: Facebook hatte im März 2014 etwa 1,28 Milliarden Nutzer und Twitter etwa 200 Millionen). Vergleichsweise früh hat das Pinterest-Team in Palo Alto, Kalifornien damit begonnen, große Summen in die Entwicklung der Plattform für mobile Endgeräte zu investieren, sodass die Smartphone-App zeitweise sogar mehr Funktionen bot als die Desktop-Website.

Die Gründe hinter Facebooks Bauchlandung nach dem Floating schrieben viele Marktbeobachter dem mangelnden Monetarisierungskonzept des Konzerns zu.
Das Netzwerk, so wurde argumentiert, verfügte zwar über eine gewaltige Anzahl User, doch über die finanzielle Nutzung dieses bereitwillig zur Verfügung gestellten Datenpools hatte man sich der Meinung vieler Analysten nach zu wenig Gedanken gemacht, und so erhielt das Papier schnell den Stempel „hoffnungslos überbewertet“. Doch Facebooks CEO Mark Zuckerberg, der „berühmteste Kapuzenpulliträger der Welt“ hat seine Hausaufgaben gemacht. Im Jahr nach dem Börsengang arbeitete Facebook verstärkt an der Verbesserung der Werbeschaltung, steigerte seine Einnahmen und schaffte es so, die Aktie aus der Abwärtsspirale zu retten und den Kurs innerhalb eines Jahres um 70 Prozent des Ausgabepreises zu steigern.
Twitter hingegen hat noch nicht einmal bewiesen, dass es überhaupt Geld verdienen oder auch nur haushalten kann. Im ersten Quartal 2014 lag der operative Verlust bei sagenhaften 132 Millionen Dollar, und das Werbegeschäft läuft allgemein sehr zaghaft. Im Kurs der Aktie machte sich dies bemerkbar, als am Dienstag die Haltefrist für das Papier auslief und Insider und frühe Investoren ihre Titel auf den Markt warfen, was den Kurs an einem einzigen Handelstag um 18 Prozent abstürzen ließ.
Es stellt sich damit die (berechtigte) Frage, was die Pinterest-Köpfe anders machen, das die Investoren bislang noch nicht schreiend das Weite gesucht haben. Die Zukunftsvision der Kalifornier ist nicht weniger ehrgeizig als bei Facebook und Co:
Gar mit Google will man in kommenden Jahren konkurrieren. Doch während konservative Anleger solchen Ambitionen bei Facebook nach wie vor mit Skepsis begegnen, hat Pinterest immerhin bereits ein Kriterium erfüllt: Es hat gezeigt, dass es in der Lage ist, Profite zu erwirtschaften. Wirklich Umsatz gemacht hat das Unternehmen zwar noch nicht, doch das stark visuelle Konzept der Plattform scheint Nutzer anzuziehen, die deutlich mehr in Kauflaune sind als zum Beispiel Facebook-User.
Laut des Online-Marketing-Portals Allfacebook.com schließen bei Pinterest 69% der User, die auf eine bezahlte Anzeige klicken, auch einen Kauf ab oder ziehen es zumindest stark in Betracht, während dies bei Facebook gerade einmal 40% sind. Der Hauptgrund dafür ist wohl der sehr direkte Weg zwischen Anzeigen, Kaufinteresse und Kauf, welcher insbesondere für mittelständische E-Commerce-Anbieter ein hohes Umsatzpotenzial bietet.
Dass das Konzept funktioniert, haben auch andere bemerkt: Erst kürzlich änderte die beliebte Marktplatzwebsite für Selbstgemachtes Etsy.com das Layout der Homepage so um, dass es einem Pinterest-Board gleicht. Und vor nicht allzu langer Zeit verkaufte Pinterest auch seine ersten Anzeigen, unter anderem an das angesagte Sportlabel Lululemon und die US-Modekette Gap Inc.

Mit dem frischen Kapital will Pinterest seine globale Expansion voranbringen. Außerhalb Kaliforniens unterhält das Start-up derzeit Niederlassungen in Frankreich, Großbritannien und Japan, hat aber bereits die Absicht geäußert, weitere Büros in den wichtigsten Märkten zu gründen. Zudem besteht der Plan, mit dem Geld eine „Kriegskasse“ für den Erwerb weiterer Start-ups zu füllen, die ins Konzept von Pinterest passen. Ein Börsengang würde weiteres Kapital für diese Pläne erlösen und Erfolgspotenzial ist sicherlich vorhanden; um jedoch ähnlich dramatische Kursabstürze und den Eindruck der Überbewertung wie bei Facebook und Twitter zu vermeiden, sollte man in Palo Alto mit dem Brief nach New York noch abwarten, bis die ehrgeizigen Pläne auch tatsächlich schwarze Zahlen schreiben.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Der Handel mit Aktien-CFDs beinhaltet ein hohes Risiko und kann u.U. zum Totalverlust Ihrer Einlagen führen, wofür IG keine Haftung übernehmen kann. Bitte stellen Sie darum sicher, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

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DAX bei 9600

12. Mai 2014 by · archiviert in: trading 

Wohin geht der DAX ?

Ist eine Frage die sich die Daytrader fast jeden Tag stellen.

Aber auch die längerfristigen Investoren wüssten gerne wie sich der DAX in der Zukunft entwickelt.
Doch leider hat bisher noch keiner die Glaskugel gefunden, in der man die Zukunft voraussehen kann.
Die einen setzen auf Fundamentaldaten, andere versuchen aus der Vergangenheit auf die Zukunft zu schliessen.
Gerne werden dazu fleißig Linien in die Charts gezogen.
Ich persönlich kann mit den Linien, besonders wenn sie Trends untermauern oder Keile dabei bilden, wenig anfangen.
Doch so manche Linie zeichnet einen Wiederstand oder eine Unterstützung und häufig ist es auch so, dass an diesen Punkten Aktien gekauft oder verkauft werden.
Ob es wirklich an den Linien liegt oder es sich um selbsterfüllende Prognosen handelt ist dabei unwichtig.
Ein Trader muss Wahrscheinlichkeiten handeln, denn dem guten Trader ist bekannt, dass auch er die Zukunft nicht kennt und sich irren kann.

In den letzten 3 Wochen ist der DAX mehrmals an der Wiederstandszone von 9600 Punkten gescheitert.
Wer die letzten Wochen den DAX bei 9600 Punkten verkauft hat und nicht zu gierig war, konnte einige Euro verdienen.
Auch am vergangenem Freitag war es wieder soweit, nachbörslich ging es sogar nochmal knapp über die 9600 Punkte-Marke.

dax-chart-april

Insgesamt bewegte sich der DAX in den letzten 4 Wochen in engen Grenzen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er aus dieser Range ausbricht wird von Tag zu Tag größer.
Eigentlich haben sich die Bullen angesichts des derzeitigen politischen Umfelds gut gehalten, eine Beruhigung in der Ukraine könnte den DAX deutlich nach oben hieven. Die Wahrscheinlichkeit, dass es diese Beruhigung im Momnet gibt es aber eher gering.
Auch der Zeitpunkt – Mai – spricht nicht gerade für steigende Kurse.
Von der Wahrscheinlichkeit her bietet sich also der Kauf eines Puts an, hinzu kommt, dass ein Stoppkurs relativ eng platziert werden kann.

Eins, zwei oder drei wo steht der DAX ?

Der DAX stand am Freitag bei 9581 Punkten, die Frage lässt sich einfach beantworten.
Ich frage mich aber wo steht der DAX in Vergleich zu ähnlichen Situationen in der Vergangenheit.

dax-chart langfristig

Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, sieht man immer wieder ähnliche Muster im Chart wie momentan.In den Jahren 2007 und 2011 gab es nach einer Phase geringer Bewegungen einen deutlichen Abschwung, im Jahr 2013 ging es danach weiter Richtung Süden und der DAx markierte neue Höchststände.
Steht der DAX also vergleichsweise an Punkt 1 oder Punkt 2 oder wirklich an Punkt 3 ?

Wie gesagt, als Trader kann man nur Wahrscheinlichkeiten handeln, daher setze ich in der jetzigen Situation doch lieber auf fallende Kurse.

We ist eure Meinung zur DAX-Entwicklung ?

 

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Bester Broker 2014

30. März 2014 by · archiviert in: trading 

Wer ist der beste Broker ?

Diese Frage stell alljährlich „Brokerwahl.de“ und so auch diese Jahr. Die Brokerwahl ist bereits beendet und die besten Broker stehen fest.

Ja es gibt mehrer beste Broker, denn die werden in unterschiedlichen Kategorien ermittelt.

  • Bester Online Broker
  • Bester Zertifikate Broker
  • Bester Daytrade Broker
  • Bester CFD Broker
  • Bester Futures Broker
  • Bester Fonds und ETF Broker
  • Bester Forex Broker

Gewinner in der Kategorie bester Online Broker wurde comdirekt vor Cortal Consors und flatex.

Gewinner in der Kategorie bester Zertifikate Broker wurde die Direkt Anlage Bank vor der Onvista Bank und flatex.

Gewinner der 3. Kategorie Daytrade Broker wurde Cortal Consors vor vitrade und wieder flatex.
Zum besten CFD Broker wurde gekko Global Markets gekürt, gefolgt von wh selfinvest und cmc Markets.
Den angestammten 3. Platz hat hier flatex ganz knapp verpasst und wurde Vierter.

Gewinner in der Kategorie bester Futures Broker wurde wh selfinvest vor Cortal Consors und LYNX.

Den Titel bester Fonds und ETF Broker konnte wieder die Direkt Anlage Bank einheimsen, auf den Plätzen folgten die Onvista Bank und der SBroker.

Der beste Forex Broker laut Brokerwahl wurde GKFX vor Admiral Markets und JFD Brokers.

Es stellt sich natürlich die Frage wie aussagekräftigt diese Wahl ist.
Wählen konnte jeder der mitmachen wollte. Als Anreiz für eine Beteiligung an der Wahl wurden verschiedene Preise ausgelobt.
Allerdings fand ich lediglich den ersten Preis, eine Reise zum Finale der Champions-League in Lissabon.
Die weiteren Preise waren durchaus dem Themengebiet angepasst, reißen aber kaum jemand vonm Hocker.

Ob diese Brokerwahl überhaupt aussagekräftig ist lässt sich auch nicht beurteilen, da ich nirgends eine Zahl gefunden habe die darüber aufklärt wieviele User sich an der Wahl beteiligt haben.
Auf den Gewinnerseite sieht man lediglich die Namen der Broker mit einem Balken und eine Zahl dahinter.
Bei der Zahl könnte es sich um die Prozente der Stimmen handeln die für den jeweiligen Broker abgegeben wurden.

bester online broker

Ob es aber 10, 100 oder einiger 1000 Stimmen bedurfte um in einer der Kategorien als bester Broker gewählt zu werden geht aus der Übersicht nicht hervor.
Wer genau hinter der Brokerwahl steckt ist auch schwer zu sagen.
Aus meiner Sicht ist diese Brokerwahl wenig aussagekräftig, trotzdem  mein Glückwunsch an die zahlreichen Sieger der „Brokerwahl 2014“.

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