Wulff sieht steigende Zinsen

6. Januar 2012 by thomas · archiviert in: wirtschaft 

Werden die Zinsen steigen oder bleiben sie noch lange, wie von der EZB und FED angesagt, auf historisch niedrigen Niveau.
Einer scheint daran zu glauben, dass die Zinsen steigen.


Es ist unser Bundespräsident Christian Wulff.

Wulff hat, nach den bisher wenig befridiegenden Aussagen, eine Anwaltskanzlei beauftragt, eine zusam­menfassende Stellungnahme zu den Medienanfragen abzugeben.
Dabei wird auch nochmals auf das Darlehen eingegangen, dass er von der BW-Bank zu überraschend günstigen Konditionen erhalten hat.

“Zinssatz für den rollierenden Geldmarktkredit orientierte sich wie üblich am Euribor-Zinssatz zuzüglich Aufschlag und betrug zuletzt 2,1 %.
Es war von vornherein beabsichtigt, diesen kurzfristig rollierenden Geldmarktkredit durch ein langfristiges Til­gungs­darlehen abzulösen, um auf diese Weise Zinssicherheit zu erhalten und das Risiko einer steigenden Zins­belas­tung zu vermeiden.”

Dann kam das 4. Quartal 2011 und Wulff wagte einen Blick in die Glaskugel, denn jetzt war scheinbar die Zeit der Risiken steigender Zinsen gekommen.

“Im vierten Quartal des Jahres 2011 traf Herr Wulff mit der BW-Bank die Entschei­dung, den rollierenden Geldmarktkredit im Hinblick auf die zu erwartende Zinsentwicklung in ein Hypothekenbankdarlehen umzustellen. Die Eini­gung zwischen der BW-Bank und Herrn Wulff über den langfristigen Zinssatz und die übrigen Kreditkonditionen erfolgte am 25. November 2011.”

Also ein ganz klare Aussage unseres Bundespräsidenten, die Hypothekenzinsen werden in nächster Zeit steigen.
Wir werden sehen ob Christian Wulff einen guten Riecher oder aber einen guten Finanzberater hat.

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Ein Haus auf dem Wunschzettel

22. Dezember 2011 by thomas · archiviert in: wirtschaft 

Steht auf Ihrem Wunschzettel auch ein Haus oder eine Wohnung ?
Oder haben Sie bereits die richtige Immobilie gefunden ?

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien steigt, derzeit werden Wohnimmobilien (fast) überall im Land teurer.
Ob im Norden, Süden, Westen oder der Mitte die Nachfrage nach allen Wohnungstypen nimmt zu.
Die Zeitschrift “Capital” schreibt in ihrem “Immobilien-Kompass” bereits von einem Häuserkampf.
So sind in den letzten zwei Jahren die Mieten in Düsseldorf-Carlstadt um unvorstellbare 57 Prozent gestiegen.
Hamburg-Volksdorf kommt immerhin noch auf 42 Prozent.

Haben wir bereits eine Immobilienblase ?

Für Eigentumswohnungen in Köln, Düsseldorf oder München werden zum Teil Preise von 8.000 bis 10.000 Euro je Quadratmeter gefordert.
Die angeführten Beispiele beziehen sich allerdings auf Luxusimmobilien in absoluten Toplagen.
Die meisten Wohnimmobilien in Deutschland kann man zur Zeit noch zu durchaus moderaten Preisen erwerben.
Hinzu kommt, dass eine Immobilienfinanzierung den zukünftigen Immobilienbesitzer deutlich günstiger kommt als noch vor zehn Jahren.

Von einer Immobilienblase kann also noch keine Rede sein.

Worauf sollte der Immobilienkäufer achten ?

Die Lage, die Lage und die Lage waren bisher die drei wichtigsten Kriterien wenn man einen Fachmann befragte.
Heute kommt häufig als Antwort:

“Die Lage, die Lage und die energetische Qualität”

Weil auch die Politik immer mehr Energieffizienz im Hausbereich verlangt und die Energiekosten ständig steigen achten Immobilienkäufer zunehmend auf eine gute Dämmung und moderne Heizanlagen.
Wer sich nach einem älteren Haus umschaut kann also auf deutliche Abschläge beim Kaufpreis hoffen.
Häufig muss der Käufer nur noch den Grundstückswert bezahlen, allerdings sollte er sich mit den nötigen Sanierungen gut auskennen, sonst kann das “neue” eigene Haus doch teuer werden.

Grundsätzlich kann man die Aussage treffen, dass Häuser für Menschen aus der sogenannten “Mittelschicht” immer noch erschwinglich sind.

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Die Krise ist weg

27. Oktober 2011 by thomas · archiviert in: wirtschaft 

Es gibt keine Eurokrise und keine Finanzkrise mehr, so könnte man die heutigen Kurssprünge am Aktienmarkt deuten.


Sarkozy und Angela Merkel und die anderen Chefs der Ezuroländer wurden sich heute morgen einig wie man die Krise aus den Weg schafft.

Griechenland die Hälfte ihrer Schulden erlassen und den zukünftigen Rettungsschirm hebeln.

So einfach ist es die große europäische Krise aus der Welt zu schaffen.
Da frage ich mich doch: Wieso sind unsere Politiker da nicht früher darauf gekommen ?

Bekanntlich haben politische Börsen kurze Beine, was anders war das heute wohl kaum.
Die Commerzbank und die Deutsche Bank, sind heute 15 Prozent mehr wert als noch gestern.
Gut, es kamen auch noch einige positive Unternehmensnachrichten aus Amerika, die sind in der Kauflaune aber praktisch untergegangen.
Wir werden sehen was von den tollen Ankündigungen übrig bleibt.
Italien unter Berlusconi unter eines anderen Ministerpräsidenten wird sich nicht die großen Sparprogramme diktieren lassen.
Warum auch, es wird nicht bringen sich wie die Griechen die Konjunktur kaputt zu sparen.
Bei dem sinkenden BIP von Griechenland wird sich prozentual der Schuldenstand auch nicht so schnell nach unten bewegen.

Vielen “Normal Bürgern” ist das wohl klar, so hat ein junger Grieche, interviewt in den Strassen Athens, das Ergebnis wie folgt kommentiert:

“Ohne Aufschwung und mit dieser Rezession geht es nicht vorwärts, auch mit 60, 70 oder 80 Prozent Schuldenerlass nicht.”

Wir werden sehen wenn der nächste EU-Gipfel zur Bewältigung der Krise notwendig ist.
Mit was oder wie viel werden wir dann garantieren ?  Zwei Billionen oder besser 4 Billionen damit es glaubwürdiger wirkt.

Die Börsianer sind nicht doof, heute wurden Shorts aufgelöst und viele mussten auf den fahrenden Zug springen.
Beim nächsten “Stürmchen” der durch die Eurozone weht, geht es wieder in die andere Richtung.

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Weiter abwärts

9. Oktober 2011 by thomas · archiviert in: wirtschaft 

Die deutschen Aktienbesitzer werden in der kommenden Woche mal wieder starke Nerven beweisen müssen.


Nach der kurzen aber kräftigen Zwischenerholung in der vergangenen Woche, darf mit weiteren Kursverlusten gerechnet werden.
Der Deutsche Aktienindex hat vergangene Woche mal kurz die Marke von 5700 Punkten angetestet um dann wieder den Rückwärtsgang einzulegen.
Geschlossen hat der DAX am Freitag mit 5675 Punkten.
Eine Marke die er bei Eröffnung am morgigen Montag wohl nicht erreichen wird.
Dafür haben die Politiker und “Finanzexperten” mit ihren Aussagen am Wochenende gesorgt.

dax wochenchart

Lediglich unsere Bundeskanzlerin und Sarkozy versuchen die Märkte zu beruhigen, so wirklich gelungen ist das aber nicht.
Beide betonten, man werde “das Nötige” tun, um die Rekapitalisierung der Banken sicherzustellen.
Es müsse eine “vernünftige Kreditversorgung” sichergestellt werden.
Doch wie das geschehen soll haben sie nicht verraten.
Die Verunsicherung unter den Banken wächst, laut dem Chef der KfW ist die Lage bei der mittel- und langfristigen Finanzierung inzwischen dramatisch.

Außerdem kommt die Spekulation wieder stärker auf, dass es einen griechischen Schuldenschnitt geben wird.
Jetzt wird sogar über einen Schuldenschnitt von bis zu 60 Prozent spekuliert.
Welche Auswirkungen das auf die Banken und deren Kurse haben wird werden wir sehen.
Bei der FDP ist nicht nur Herrn Rösler klar, dass ein Schuldenscnitt kommen wird sondern auch Herr Brüderle meldete sich entsprechen zu Wort:
“Griechenland ist nicht wettbewerbsfähig, es wird der Punkt X kommen, wo Griechenland umschulden muss.”

Wer beim Daytrading nächste Woche seine Chance sucht sollte die richtigen Short-Punke erwischen.
Nach unten dürfte das Geld leichter zu verdienen sein.

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