Griechenland erhält Gewinne

20. Februar 2015 by · archiviert in: wirtschaft 

Griechenland erhält mehr Zeit und mehr Geld und bleibt im Euro.

Das ist das Ergebnis des heutigen Treffens der Finanzminister.
Ein Ergebnis das so oder zumindest in ähnlicher Form von den meisten Börsianern erwartet wurde.
Das Griechenland im Euro bleibt ist schließlich der politische Wille der europäischen Politiker, also kann es auch im Euro bleiben, auch wenn das wirtschaftlich eventuell die falsche Entscheidung ist.

Das man Griechenland mehr Zeit geben will wird man den deutschen Bürgern ja noch verkaufen können, das man aber abgesehn von dem bereits beschlossenen Hilfsprogramm nochmal Geld hinterher wirft obwohl man von den vereinbarten Reformen weiter entfernt ist wie noch vor Wochen.

Griechenland erhält mehr Geld

Und zwar erhält Griechenland nicht einfach mehr Kredit, nein es bekommt die Gewinne erstattet.
Das muss man sich mall auf der Zunge zergehen lassen. Es bekommt die Gewinne, die die nationalen Notenbanken der Eurozone durch den Kauf von griechischen Staatsanleihen erzielt haben.
Na super, wenn es denn wirklich Gewinne gibt, dann darf davon auch gerne Griechenland profitieren.
Doch tatsächliche Gewinne sind das erst dann, wenn die Griechen die Staatsanleihen auch wiklich zurückzahlen.

Wer etwas anderes als einen faulen Kompromiss von unseren Politikern erwartet hat wird vermutlich enttäuscht sein.
Passend dazu auch die Aussage unseres Finanzminister Schäuble:

Die Griechen werden sicherlich Probleme haben den Deal ihren Wählern zu vermitteln.

An den bereits im Vorfeld deutlich gestiegenen Aktienkursen sieht man aber auch, dass man den Finanzjongleuren wenig Theater vorspielen kann.
Es wird sicher interessant wie sich die Kurse in der nächsten Woche entwickeln werden.
Viele Nachrichten können nicht mehr kommen die die Aktienkurse weiter nach oben treiben.
Allerdings soll ja ab nächsten Monat on unser aller EZB sprudeln, das könnte in näherer Zukunft nochmal die Kurse treiben.
Nächste Woche glaube ich aber noch nicht darann, obwohl der DAX nach oben chartechnisch alle Wiederstände aus dem Weg geräumt hat, sehe ich die größeren Chancen im Short-Bereich.

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Mit dem Austritt Griechenlands muss gerechnet werden

20. Januar 2015 by · archiviert in: wirtschaft 

„Mit dem Austritt Griechenlands muss gerechnet werden“ ist ein Satz der leider sehr aktuell ist.

Allerdings wurde diese Aussage nicht vor kurzem getroffen sondern ich habe sie in einem Artikel von 2011 gefunden.
In dem Artikel geht es um die Prognose zur Zukunft des Euro des Chefvolkswirts der Deutsche-Bank, Thomas Mayer.

Immer mal schoen diese alten Prognosen zu lesen um zu sehen wie sich Prognose und tatsächliche Entwicklungen unterscheiden.

Nach der Prognose von Mayer sollt die Zukunft des Euro in Italien entschieden werden.

„Zu Beginn nächsten Jahres (das war dann das Jahr 2012) werde Italien in eine tiefe Rezession stürzen. “Wenn es dem Land gelingt, da vor den Wahlen im Mai 2013 wieder herauszukommen, dann kann Italien ein Vorbild für alle südeuropäischen Staaten werden.
Ansonsten wird die Eurozone auseinanderbrechen.“

Noch ist die Eurozone nicht auseinander gebrochen obwohl weitere Probleme auftauchten, die 2011 auch die Deutsche Bank noch nicht im Blick hatte.

Dann kam die Prognose zu Griechenland:

Auch mit dem Austritt eines Landes aus der Eurozone muss man mittlerweile rechnen.
Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsgemeinschaft ist nicht mehr tabu.
Es besteht das Risiko, dass dort nach den 2012 geplanten Neuwahlen eine Regierung kommt, die entweder nicht willens oder nicht fähig sein wird, den Sparkurs weiterzutragen.
Wenn die Hilfsprogramme eingestellt werden, müssen die Griechen eigenes Geld drucken, um ihre Rechungen zu bezahlen.

Noch ist Griechenland in der Eurozone, doch kann man obige Sätze fast eins zu eins auf das Jahr 2014 übertragen.
Wieder stehen in Griechenland Neuwahlen an. Die Chance, dass diesmal eine Partei an die Macht kommt, die von dem bisherigen Sparkurs abweichen will, ist deutlich höher als damals.

Über Deutschland wird gesagt:

Deutschland dürfte nach Ansicht des Ökonomen dagegen relativ glimpflich davonkommen und von einem großen Abschwung im kommenden Jahr verschont bleiben.

Hier hat der Volkswirt recht behalten.

Wann kommt die Inflation ?

Die Inflation wird kommen. Abgetragen werden können die Schuldenberge der Staaten nach Einschätzung des Ökonomen letztendlich wohl nur über einen Anstieg der Preise.

Das kann sich noch als richtig erweisen, was nicht ist kann ja noch werden.

Wie entwickeln sich die Zinsen?

EZB wird die Zinsen weiter senken
Im kommenden Jahr werde sich der Preisanstieg wegen der Abkühlung der Wirtschaft zwar erst einmal abschwächen und die EZB werde die Zinsen noch bis auf ein halbes Prozent senken.

Da hat er richtig gelegen, der Herr Chefvolkswirt.
Die Zinsen sind deutlich gesunken, deutlich tiefer als erwartet.
Zinsen von einenm halben Prozent für sichere kurzfristige Einlagen, davon können die Anleger nur Träumen.
Die EZB hat die Zinsen praktisch auf Null gesenkt.
Das die EZB vermutlich in Kürze anfangen wird Staatsanleihen aufzukaufen, hat wohl auch Herr Thomas Mayer nicht erwartet.

Immerhin so einige Aussagen über die Zukunft des Euro haben gestimmt.

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EZB weiter fuer niedrige Zinsen

2. Oktober 2013 by · archiviert in: wirtschaft 

Heute trafen dich die Direktoriumsmitglieder der EZB zu ihrer Sitzung,

anschließend gab es wie gewohnt die Pressekonferenz mit EZB-Präsident Mario Draghi.
Davon, dass keine Zinsänderung verkündet werden wird waren fast alle Invesoren ausgegangen.
Einzig der Ausblick auf die weitere Geldpolitik wurde mit Interesse erwartet.
Ganz besonder die sogenannte „FORWARD GUIDANCE“ der EZB.

Herr Draghi sprach:
„Unsere Geldpolitik bleibt so lange wie nötig konjunkturstimulierend, in Einklang mit unserer Forward Guidance vom Juli.
Wir gehen davon aus, dass die Leitzinsen für eine längere Zeit auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau liegen werden.“

Also liebe deutsche Sparer soll schnell wird es nichts mit besseren Zinsen auf „sichere Anlagen“.
Noch ein paar Jahre diese Geldpolitik und etwas Inflation und ihr habt ordentliche Verluste eingefahren, auch wenn auf dem Kontoauszug oder im Sparbuch immer noch der gleiche Betrag stehen.

Wie sieht die EZB die weitere Entwicklung ?
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25 Jahre DAX

30. Juni 2013 by · archiviert in: wirtschaft 

Am 1. Juli 2013 feiert der Deutsche Aktienindex (DAX) seinen 25. Geburtstag.


Er startete am 1. Juli 1988 mit 1163,52 Zählern und unter dem Namen Dai.

Mit diesem Namen gab es erstmal kräftig Gegenwind, während den einen der Name zu japanisch klang, fanden andere, dass der Name zu nahe an Daimler war.
Als Namensgeber des „DAX“ gilt Manfred Zaß, Zaß ist ehemaliger stellvertretenter Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Börse.
Der Name sei ihm ganz spontan bei einem Hundespaziergang gekommen.

Berechnungsbasis für den DAX ist allerdings nicht der 1. Juli 1988 sondern der 31. Dezember 1987, für diesen Tag wurde der DAX mit 1000 Indexpunkten festgesetzt.
Der DAX wird sowohl als Performance- als auch als Kursindex veröffentlicht, der bekanntere Index ist der Perfomenceindex der am Freitag bei 7959,22 Punkten schloss.
Den Höchststand erreichte der Deutsche Aktienindex am 22. Mai 2013 mit 8.557,86 Punkten.
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