Cortal Consors back to the roots

13. November 2009 von thomas
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Der Internetbroker und Direktbank Cortal Consors will zurück zu seinen Wurzeln als Online-Broker.
Cortal Consors will sich auf den Wertpapierhandel über das Internet und den Vermögensaufbau konzentrieren, sagt der neue stellvertretende Deutschland-Chef Kai Friedrich.

Direktbroker Cortal Consors geht auf Sparkurs

Hohe Tagesgeldzinsen, um Kunden anzulocken, gibt es seit zwei Monaten nicht mehr und der geplante Aufbau eigener Filialen wurde gestoppt.
“Wir haben die Kunden unterschätzt und das Potenzial überschätzt.”
Die Kunden sehen Cortal Consors als Spezialisten für Wertpapiergeschäfte.
Aber auch die Kosten sind ein Grund für das Umsteuern.

Die erste neue Filiale in Berlin hat mehr als eine Million Euro gekostet, sie ist aber von den Kunden nicht angenommen worden.
“Wir wollen bei der Neukundengewinnung stärker auf werthaltige Kunden gehen”, sagt Friedrich.
In den vergangenen zwölf Monaten stagniert die Zahl bei 600.000.

Auf die Honorarberatung setzt Friedrich keine großen Hoffnungen.
Der Rivale im Internet, die Comdirect, will dagegen in die Honorarberatung groß einsteigen.
Ihre 30 Filialen stehen aber ebenfalls auf den Prüfstand.

Der Gewinn von Cortal Consors wird in diesem Jahr sinken.
Die Zahl der Transaktionen lag nach den ersten neun Monaten mit 4,8 Milliarden Euro fast 20 Prozent unter dem Vorjahr.
Der Zins- und Provisionsüberschuss liegt zehn Prozent niedriger.

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