Das Ende des Parketthandels

2. März 2010 von thomas
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Spätestens zum 28. März 2012 wird der maklergestützte Präsenzhandel an der Frankfurter Wertpapierbörse beendet.


Das hat heute der Börsenrat beschlossen.
An der Frankfurter Präsenzbörse wurden im Februar nur noch Papiere für 6 Milliarden Euro umgesetzt.
Der Umsatz wird nur noch mit deutschen Nebenwerte, Auslandsaktien und Rentenpapiere gemacht.
Auf Xetra wurden dagegen 97 Milliarden im Februar umgesetzt.

Allerdings wird das Börsenparkett auch zukünftig noch besetzt sein.
Die jetzigen Skontroführer, die Geld- und Briefkurse für von ihnen betreute Wertpapiere stellen, werden zu “Xetra-Spezialisten”.
Für diese “Xetra-Spezialisten” wird es eine sogennante “Präsenzpflicht” geben.
Die “Spezialisten” sollen den Computerhandel unterstützen, beispielsweise dem Markt bei Bedarf Liquidität zuführen.
So wie es derzeit bereits auf der Derivateplattform Scoach praktiziert wird.

Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, ich brauche den Frankfurter Parketthandel nicht.

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