General Motors geht in die Insolvenz
General Motors wird nach einem Bericht des Wall Street Journal am heutigen Montag Insolvenz anmelden.
Noch vor Börseneröffnung wird der Opel-Mutterkonzern und einst größte Autobauer der Welt in New York Gläubigerschutz beantragen.
Nach der Insolvenz soll die Umstrukturierung innerhalb von nur 3 Monaten abgeschlossen werden.
Der Staat soll dabei einen Anteil von 60 Prozent an dem Unternehmen für 50 Milliarden Dollar erhalten, davon sind in disem Jahr bereits 20 bezahlt.
Kanada wird General Motors einen Kredit von 9,5 Milliarden Dollar gewähren und erhält dafür einen Anteil von zwölf Prozent.
17,5 Prozent sollen an einen Fond der Automobilarbeitergewerkschaft UAW gehen, die restlichen knapp 10 Prozent erhalten die Gläubiger von General Motors.
Die Aktien des Autobauers starten heute morgen in Frankfurt mit einem Kursabschlag von 26 Prozent.
Chrysler, die sich bereits in der Insolvenz befinden, genehmigte ein US-Insolvenzgericht den Verkauf des US-Kerngeschäfts an eine Investorengruppe, die von Fiat angeführt wird.
Der Preis beträgt zwei Milliarden Dollar.
An der neuen Unternehmensgruppe wird Fiat zunächst 20 Prozent halten, der gewerkschaftliche Gesundheitsfond 68 Prozent und die Regierungen der USA und Kanadas zwölf Prozent.
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