Inflation frisst Tariferhöhungen
Wer als Angestellter oder Arbeit sein Geld verdient hatte im Juli, trotz Tariferhöhungen, unter dem Strich weniger Geld in der Tasche, das ist für viele keine neue Erkenntniss.
Im Juli sind die Tarifverdienste langsamer gestiegen als die Lebenshaltungskosten.
Die Tarifgehälter der Angestellten stiegen im Schnitt um 2,9 Prozent und die tariflichen Stundenlöhne der Arbeiter um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilt das Statistische Bundesamt mit.
Die Inflation fiel mit 3,3 Prozent deutlich höher aus, was reale Einkommensverluste bedeutet. “Damit lag der Zuwachs der Tarifverdienste erstmals seit April 2007 unter der Verbraucherpreiserhöhung”, schreiben die Statistiker.
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