Mikrokredite für arme New Yorker

23. April 2009 von thomas
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Muhammad Yunus erhielt 2006 den Friedensnobelpreis für die Vergabe von Kleinstkrediten in den ärmsten Staaten der Welt.
Yunus gründete 1983 in Bangladesch die Grameen Bank.
Dort haben seitdem Millionen von Menschen – fast ausschließlich Frauen – insgesamt knapp acht Milliarden Dollar in Summen von wenigen Dollar bis einigen Tausend erhalten.
Die Kredite sind zu 98 Prozent zurückgezahlt worden.

Jetzt wendet er sein System der Mikrokredite in New York an.
Die New Yorkerin Zemia Shoffner bekam im Januar einen Kredit über 2000 Dollar von Grameen America. Sie finanzierte damit die Teilnahme an einem Back-Kurs, um ihr Catering-Geschäft auszubauen.
Der Kurs sei für sie sehr wichtig gewesen, weil er ihren Marktwert verbessert habe.
Im ersten Jahr ihres Bestehens hat Grameen America in New York 1,5 Millionen Dollar an fast 600 Frauen mit Kleinunternehmen verliehen. Zu den Bedingungen gehört, dass die Empfängerinnen ein Konto eröffnen und jede Woche zwei Dollar einzahlen. Das soll ihnen helfen, sich das Sparen anzugewöhnen. Die Kreditrückzahlungsquote beträgt 99 Prozent

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