DAX mit neuem Rekord

22. März 2015 · archiviert in: trading 

Der Deutsche Aktienindex eilt von einem Rekord zum nächsten,

dass ist nicht neu.

Das er aber am Freitag der vergangenen Woche wieder einen neuen Rekord aufgestellt hat, wird vielleicht nicht jeder wissen.
Die vergangene Woche beendete der DAX zum zehnten mal in Folge mit einem Wochenplus.

Auf nachfolgendem Chartbild sind die zehn grünen Kerzenkörper zu sehen, die jeweil eine Woche markieren.

neuer rekord im wochen-chart

Angesicht dieser Vorgaben ist es für den kurzfristigen Trader momentan schwer den richtigen Einstieg zu finden.

Nach so einer Rallye wäre es nur normal wenn der DAX mal zu einer kräftigen Korrektur ansetzen würde, doch wo soll der Shorty einsteigen ?
Auf der anderen Seite ist es eindeutig, dass der DAX heißgelaufen ist und ein Einstige mit einer Longposition erfordert auch einiges an Mut.

Grundsätzlich gehe ich ja gerne mal Short, weil die Abwärtsbewegungen häufig heftiger ausfallen als die Kursbewegungen nach oben, doch in der derzeitigen Situation fehlt mir auch dafür der Mut.
Die Erfolgsaussichten für einen Put sind mir einfach zu gering, denn verliert der DAX mal einige Punkte stehen die nächsten Käufer schon wieder bereit und drücken ihn nach oben. Das Chance Risikoverhältniss ist mir für einen Short-Einstieg derzeit zu schlecht.

Dabei gibt es für einen weiteren Anstieg des DAX nur zwei Gründe, aber die reichen aus:

1. Durch die EZB kommt ständig neues Geld auf dem Markt und das will untergebracht werden.

2. Es gibt praktisch bei der Geldanlage keine Alternativen, jedenfalls nicht in einem Markt in dem ich meine Anlage kurzfristig wieder zu Geld machen kann.

Also werde ich, auch auf die Gefahr hin etwas zu verpassen, mir die weitere Kursentwicklung nur von der Seitenlinie anschauen.
Bei einem DAX-Anstieg Richtung 12.200 Punkte werde ich dann aber mal mein Glück mit einem Put versuchen.

Bekanntlich endet ja jede Serie einmal, ob der DAX aber tatsächlich nächsten Freitag unter der Marke von 12.000 Punkten schließen wird bleibt abzuwarten.

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Griechenland erhält Gewinne

20. Februar 2015 · archiviert in: wirtschaft 

Griechenland erhält mehr Zeit und mehr Geld und bleibt im Euro.

Das ist das Ergebnis des heutigen Treffens der Finanzminister.
Ein Ergebnis das so oder zumindest in ähnlicher Form von den meisten Börsianern erwartet wurde.
Das Griechenland im Euro bleibt ist schließlich der politische Wille der europäischen Politiker, also kann es auch im Euro bleiben, auch wenn das wirtschaftlich eventuell die falsche Entscheidung ist.

Das man Griechenland mehr Zeit geben will wird man den deutschen Bürgern ja noch verkaufen können, das man aber abgesehn von dem bereits beschlossenen Hilfsprogramm nochmal Geld hinterher wirft obwohl man von den vereinbarten Reformen weiter entfernt ist wie noch vor Wochen.

Griechenland erhält mehr Geld

Und zwar erhält Griechenland nicht einfach mehr Kredit, nein es bekommt die Gewinne erstattet.
Das muss man sich mall auf der Zunge zergehen lassen. Es bekommt die Gewinne, die die nationalen Notenbanken der Eurozone durch den Kauf von griechischen Staatsanleihen erzielt haben.
Na super, wenn es denn wirklich Gewinne gibt, dann darf davon auch gerne Griechenland profitieren.
Doch tatsächliche Gewinne sind das erst dann, wenn die Griechen die Staatsanleihen auch wiklich zurückzahlen.

Wer etwas anderes als einen faulen Kompromiss von unseren Politikern erwartet hat wird vermutlich enttäuscht sein.
Passend dazu auch die Aussage unseres Finanzminister Schäuble:

Die Griechen werden sicherlich Probleme haben den Deal ihren Wählern zu vermitteln.

An den bereits im Vorfeld deutlich gestiegenen Aktienkursen sieht man aber auch, dass man den Finanzjongleuren wenig Theater vorspielen kann.
Es wird sicher interessant wie sich die Kurse in der nächsten Woche entwickeln werden.
Viele Nachrichten können nicht mehr kommen die die Aktienkurse weiter nach oben treiben.
Allerdings soll ja ab nächsten Monat on unser aller EZB sprudeln, das könnte in näherer Zukunft nochmal die Kurse treiben.
Nächste Woche glaube ich aber noch nicht darann, obwohl der DAX nach oben chartechnisch alle Wiederstände aus dem Weg geräumt hat, sehe ich die größeren Chancen im Short-Bereich.

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Mit dem Austritt Griechenlands muss gerechnet werden

20. Januar 2015 · archiviert in: wirtschaft 

„Mit dem Austritt Griechenlands muss gerechnet werden“ ist ein Satz der leider sehr aktuell ist.

Allerdings wurde diese Aussage nicht vor kurzem getroffen sondern ich habe sie in einem Artikel von 2011 gefunden.
In dem Artikel geht es um die Prognose zur Zukunft des Euro des Chefvolkswirts der Deutsche-Bank, Thomas Mayer.

Immer mal schoen diese alten Prognosen zu lesen um zu sehen wie sich Prognose und tatsächliche Entwicklungen unterscheiden.

Nach der Prognose von Mayer sollt die Zukunft des Euro in Italien entschieden werden.

„Zu Beginn nächsten Jahres (das war dann das Jahr 2012) werde Italien in eine tiefe Rezession stürzen. “Wenn es dem Land gelingt, da vor den Wahlen im Mai 2013 wieder herauszukommen, dann kann Italien ein Vorbild für alle südeuropäischen Staaten werden.
Ansonsten wird die Eurozone auseinanderbrechen.“

Noch ist die Eurozone nicht auseinander gebrochen obwohl weitere Probleme auftauchten, die 2011 auch die Deutsche Bank noch nicht im Blick hatte.

Dann kam die Prognose zu Griechenland:

Auch mit dem Austritt eines Landes aus der Eurozone muss man mittlerweile rechnen.
Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsgemeinschaft ist nicht mehr tabu.
Es besteht das Risiko, dass dort nach den 2012 geplanten Neuwahlen eine Regierung kommt, die entweder nicht willens oder nicht fähig sein wird, den Sparkurs weiterzutragen.
Wenn die Hilfsprogramme eingestellt werden, müssen die Griechen eigenes Geld drucken, um ihre Rechungen zu bezahlen.

Noch ist Griechenland in der Eurozone, doch kann man obige Sätze fast eins zu eins auf das Jahr 2014 übertragen.
Wieder stehen in Griechenland Neuwahlen an. Die Chance, dass diesmal eine Partei an die Macht kommt, die von dem bisherigen Sparkurs abweichen will, ist deutlich höher als damals.

Über Deutschland wird gesagt:

Deutschland dürfte nach Ansicht des Ökonomen dagegen relativ glimpflich davonkommen und von einem großen Abschwung im kommenden Jahr verschont bleiben.

Hier hat der Volkswirt recht behalten.

Wann kommt die Inflation ?

Die Inflation wird kommen. Abgetragen werden können die Schuldenberge der Staaten nach Einschätzung des Ökonomen letztendlich wohl nur über einen Anstieg der Preise.

Das kann sich noch als richtig erweisen, was nicht ist kann ja noch werden.

Wie entwickeln sich die Zinsen?

EZB wird die Zinsen weiter senken
Im kommenden Jahr werde sich der Preisanstieg wegen der Abkühlung der Wirtschaft zwar erst einmal abschwächen und die EZB werde die Zinsen noch bis auf ein halbes Prozent senken.

Da hat er richtig gelegen, der Herr Chefvolkswirt.
Die Zinsen sind deutlich gesunken, deutlich tiefer als erwartet.
Zinsen von einenm halben Prozent für sichere kurzfristige Einlagen, davon können die Anleger nur Träumen.
Die EZB hat die Zinsen praktisch auf Null gesenkt.
Das die EZB vermutlich in Kürze anfangen wird Staatsanleihen aufzukaufen, hat wohl auch Herr Thomas Mayer nicht erwartet.

Immerhin so einige Aussagen über die Zukunft des Euro haben gestimmt.

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DAX über 10300 Punkten

19. Januar 2015 · archiviert in: trading 

Es wird Zeit mal wieder einen Blick auf das deutsche Aktienbarometer den DAX zu werfen.

Lange Zeit hat sich der DAX in einer relativ engen Range bewegt. In Jahr 2014 hat sich der deutsche Aktienindex gerade mal 2,6 Prozent nach oben entwickelt, für einen Performace-Index keine besonders gute Entwicklung.
Das Jahr 2015 beginnt dafür mit einen ordentlichen Paukenschlag.
Nachdem einige Trader in der 1. Woche auf dem falschen Fuß erwischt wurden, viele erwarten in den ersten Tagen des Jahres steigende Kurse, scheint es zur Monatsmitte genau anders herum zu laufen.

Der DAX nahm langsam Anlauf endlich wieder fünfstellig zu werden, viele Trader rechneten zwar mit einem Wiedersehen der Marke von 10.000 Punkten, doch zumeist gingen sie davon aus, dass der DAX auch diesmal wieder nach unten abprallt.

Am Freitag bekamen die Bullen dann aber reichlich Unterstützung von der Schweizer Nationalbank.
Die Schweitzer gaben ihren Kampf gegen einen schwachen Euro auf, nachdem sie ihn lange auf der Marke von 1,2o Franken für 1 Euro festgezurrt hatten. Kurzfristig verlor der Euro gegenüber dem Franken knapp vierzig Prozent und pendelte sich dann bei minus 20 Prozent ein.
Dies gab besoder den deutschen Exportwerten ordentlich Schwung, der Dax beendete die Sitzung bei 10167 Punkten.
Ein Plus von 135 Punkten, das auch einem Anstieg von 1,35 Prozent entspricht.
Nachbörslich ging es aber weiter kräftig nach oben, die Citi-Indikation für den DAX zeigte zwischenzeitlich 10310 Punkte für den DAX an. Um 22 Uhr schloss er bei 10275 Punkten.

dax chart 2015
Bei diesem Anstieg wurden die meisten Shortys aus dem Weg geräumt.
Eigentlich eine gute Gelegenheit über den Kauf eines Puts nachzudenken. Doch der DAX befindet sich jetzt in einer relativ widerstandsfreien Zone, das kann dazu führen, dass es nur zu kleineren Rücksetzern kommt bevor der DAX weiter steigt.

Der kurzfristige Daytrader kann es, sofern der DAX etwas Scwäche zeigt, durchaus auf der Verkäuferseite interessant sein, alle anderen sollten bei entsprechenden Rücksetzern den DAX eher kaufen.

Der heutige Montag kann durchaus interessant werden, ich bin gespannt auf welcher Seite sich eine interessante Einstiegsmöglichkeit ergibt.

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