Qimonda ist pleite
Speicherchiphersteller Qimonda hat heute den Insolvenzantrag
gestellt.
Qimonda und der Mutterkonzern Infineon lehnten zunächst alle Stellungnahmen ab.
Es war bekannt geworden, dass Qimonda zusätzlichen Geldbedarf von rund 300 Millionen Euro hat. Damit benötigt der Konzern insgesamt rund doppelt so viel wie die im Rettungspaket vorgesehene Kapitalspritze.
Der Freistaat Sachsen, das Land Portugal und Infineon hatten vor Weihnachten Finanzhilfen von zusammen 325 Millionen Euro zugesagt. Daneben war eine Bund-Länder-Bürgschaft über 280 Millionen Euro vorgesehen.
Qimonda-Papiere verloren im Frankfurter Parketthandel deutlich und lagen am Morgen rund 40 Prozent im Minus.
Die Aktien des Chipbauers sind in New York notiert.
Sie waren am Vorabend um 28 Prozent auf 26 US-Cent abgestürzt.
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