General Motors bereits überzeichnet
Eine exzessive Nachfrage nach den Aktien des Opel-Mutterkonzerns General Motors gibt es laut gut unterrichteten Kreisen.
Vor etwas über einem Jahr hatte General Motors Insolvenz anmelden müssen, jetzt gibt der Autokonzern neue Aktien aus um Geld einzusammeln und den Anteil der US-Regierung zu reduzieren.
An der Börse heißt es, dass die Nachfrage nach den Aktien das Angebot bei weitem übersteigt.
General Motors will Stammaktien im Volumen von 10 Milliarden Dollar ausgeben, angeblich liegt die Nachfrage bereits jetzt bei 60 Milliarden Dollar.
Die Orderbücher sollen aber trotzdem bis Anfang der nächsten Woche geöffnet bleiben, die Anleger können also noch immer ihre Wünsche nach Aktien anmelden.
Etwa 20 Prozent der angebotenen Anteilsscheine sollten an Privatanleger gehen. Die Orders beliefen sich hier derzeit auf zwei bis drei Milliarden Dollar. Für die Vorzugsaktien im Volumen von voraussichtlich drei Milliarden Dollar gebe es ebenfalls eine riesige Nachfrage.
Staatsfonds aus dem Nahen Osten und Asien hatten sich verpflichtet, zusammen einen Anteil von zwei Milliarden Dollar zu übernehmen. Die Höhe der Beteiligung des chinesischen GM-Partners SAIC Motor soll an diesem Wochenende festgelegt werden.
Diese Beteiligung wird aber unter 2 Milliarden liegen.
Nach Angaben von GM soll mit dem Verkauf der Anteil der US-Regierung auf 43,3 von zuletzt 60,8 Prozent reduziert werden.
Die Erstnotiz der General Motors Aktien ist für den 18. November geplant.
Da fragt man sich warum die FED weiter den Markt mit Milliarden fluten will, es ist doch soviel Geld da, dass sich die Investoren schon auf alles stürtzen das etwas Gewinn verspricht.
Rabattschlacht beim Autokauf
Die Mittel der Abwrackprämie reichen noch ca. eineinhalb Wochen, dann droht der Pkw-Nachfrage ein herber Dämpfer.
Dem Bundesamt zufolge setzte in den vergangenen Tagen noch einmal ein Run auf die Abwrackprämie ein.
Im Schnitt seien täglich zwischen 10.000 und 14.000 Anträge eingegangen.
Sollte es so weitergehen, würden die Mittel noch höchstens zehn Tage reichen, dann sind die von der Bundesregierung bereitgestellten 5 Milliarden verbraucht.
Die Bundesregierung hatte bereits vor einigen Wochen klargemacht, dass der staatliche Geldtopf nicht erneut aufgefüllt wird.
Dadurch fällt ein wichtiger Anreiz für den Kauf eines Neuwagens weg.
Experten erwarten, dass dann die ohnehin hohen Rabatte weiter klettern werden, da die Autobauer den Absatz selbst ankurbeln müssen.
Der Automobilprofessor Ferdinand Dudenhöffer ist der Meinung, dass die Händler einen Teil der bisher als staatliche Prämie gewahrten Summe als Preisnachlass selbst drauflegen werden.
Auch von der Mitte September in Frankfurt beginnenden Internationalen Automobil-Ausstellung erhoffen sich die Hersteller eine Belebung der Nachfrage.
Bis die Neuvorstellungen bei den Händlern stehen dauert es aber meist einige Monate
Nach Schätzungen der Importeursverbandes VDIK dürfte das Neuzulassungsplus im August abermals
deutlich über 20 Prozent liegen.
In den ersten sieben Monaten waren mit 2,4 Millionen Fahrzeugen knapp 27 Prozent mehr auf Deutschlands Straßen neu registriert worden als vor Jahresfrist.
Aber wie wird es mit der Autoindustrie ohne die Abwrackprämie weitergehen ?
Und wie werden sich die Aktien der Autobauer entwickeln ?
Die VW-Stammaktie hat ja schon kräftig Federn gelassen, allerdings aus anderen Gründen.
Cash for Clunkers aufgestockt
Der US-Senat stimmte gestern der Aufstockung der amerikanischen Abwrackprämie zu.
Das Programm “Cash for Clunkers” wird um 2 Milliarden Dollar aufgestockt.
Das Programm bietet den Amerikanern beim Kauf eines sparsameren Neuwagens bis zu 4500 Dollar für das alte Auto.
Für die Prämie nach europäischem Vorbild war in den USA ursprünglich eine Milliarde Dollar vorgesehen.
Schätzungen zufolge haben die US-Bürger mit Hilfe des bisherigen Programms 220.000 neue, sparsamere Autos gekauft und ihre alten abgegeben.
Da die Gelder deutlich schneller aufgebraucht wurden als vorgesehen, wurde das Programm jetzt nochmals aufgestockt.
Abwrackprämie ist Umweltprämie
Über die Abrwackprämie die jetzt Umweltprämie heißt wurde schon viel berichtet.
Da es auf dem Blog nicht nur um Geld verdienen sondern auch um Geld sparen geht, fasse ich die wichtigsten Punkte nochmal zusammen.
Die Maßnahme war im Rahmen des Konjunkturpakets II von der Großen Koalition beschlossen worden, um die Bürger zum Kauf von Neu- bzw. Jahreswagen zu animieren.
Der Abwrackbonus in Höhe von 2.500 Euro trägt nun offiziell den Namen “Umweltprämie” und wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgezahlt.
Die Prämie kann von Privaten Käufern beantragt werden, die ein mindestens neun Jahre altes Auto verschrotten und dafür einen Neu- oder Jahreswagen ab Schadstoffklasse 4 kaufen und zulassen. Der bisherige Wagen muss mindestens ein Jahr auf den Halter zugelassen gewesen sein.
Jahreswagen sollen gefördert werden, wenn sie auf einen Kfz-Händler, eine herstellereigene Autobank, ein Vermietungsunternehmen oder eine Leasinggesellschaft zugelassen waren.
Die Prämie kann rückwirkend für Käufe vom 14. Januar an beantragt werden.
Die Bundesregierung plant dafür ingesamt 1,5 Milliarden Euro. Mit dieser Summe können maximal 600.000 Prämien bezahlt werden.
Wenn das Geld verteilt ist, ist Schluss – spätestens am 31. Dezember.
Für den Antrag benötigen Autobesitzer einen Nachweis über die Verschrottung, der von anerkannten Demontagebetrieben ausgestellt wird. Der Nachweis muss zusammen mit dem Still-Legungsnachweis von der KFZ-Zulassungsstelle bei der BAFA vorgelegt werden. Der Antragsteller muss bei der Behörde nachweisen, dass das Altfahrzeug auf ihn zugelassen war und das Neufahrzeug auf ihn zugelassen ist.
Mit der Beantragung kann der Neuwagenkäufer auch den Autohändler beauftragen. Außerdem gilt bis zum 30. Juni 2009 eine Steuerbefreiung für neu erworbene Autos. Käufer müssen ein Jahr lang keine Steuer zahlen. Erfüllt der Wagen die Abgasnormen Euro-5 oder Euro-6, gilt die Befreiung sogar zwei Jahre lang – in jedem Fall aber nur bis Ende 2010.
Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ist ab sofort eine Telefon-Hotline geschaltet. Dort werden unter 06196/908470 weitere Fragen beantwortet.
