Stresstestergebnisse kommen nach Börsenschluss

Juli 23, 2010 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Gestern wurde an den Börsen bereits spekuliert das die Stresstestergebnisse der europäischen Banken bereits früher als ursprünglich geplant veröffentlicht werde.
Entsprechende Gerüchte haben den DAX angetrieben.


Die EU-Kommission bereitete den Gerüchten aber ein Ende und verkündet, am Zeitplan festzuhalten.
Die Resultate sollen wie geplant am heute um 18:00 Uhr veröffentlicht werden.
Davon lies sich der DAX aber nicht mehr beeindrucken und hielt seine Gewinne bis Börsenschluss.

Dem Ansehen der Überprüfung tat die Verwirrung um den Zeitplan nicht gut.
Analysten und Anleger kritisierten bereits die Durchführung und Kommunikation des Stresstest.
Viele bemängeln die mangelnde Transparenz etwa zu den Kritieren, die dem Test zugrund liegen, und die bislang nicht komplett offiziell mitgeteilt wurden.

Meiner Ansicht nach viel Wind um Nichts.
Oder erwartet wirklich jemand, dass bekanntgegeben wird, dass eine europäische oder gar eine deutsche Bank den Stresstest nicht besteht. Auch wenn beim Stresstest der Banken angeblich, Extremszenarien durchgespielt werden.

Von den 91 getesteten Banken kommen 14 aus Deutschland, von den deutschen Banken gelten einige Landesbanken, sowie die Postbank zu den Wackelkandidaten.
Egal wie der Stresstest ausgehen wird, die Chancen stehen gut, dass die Ergebnisse Bewegung in die Börsen bringen.
Fraglich ist nur ob die Bewegung nachhaltig sein wird.

Die Banken und die kommende Woche

April 19, 2010 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Was bringt die kommende Woche an Nachrichten die die Börsenkurse bewegen werden?


Ganz oben auf der Liste stehen sicher die Bankaktien, besonders die weiteren Nachrichten von Goldman Sachs könnten interessant sein.
Goldman Sachs soll die Investoren bei der Vermarktung von CDOs getäuscht haben.
Die amerikanische Börsenaufsicht ermittelt gegen die Bank in dieser Richtung.
GS meint zwar die Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage, doch bei der SEC ist man sich auch im klaren welche Kursbewegungen solche Nachrichten haben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie grundlos solche Nachrichten verbreiten.
Aber noch weitere Themen werden die Bankaktien und damit auch die Börsen bewegen.
Das Thema Griechenland ist noch nicht vom Tisch und es würde mich nicht wundern wenn sich die Spekulanten demnächst einen neuen Land zuwenden würden, Spanien wäre eine Möglichkeit.
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Eigenhandel der Banken soll verboten werden

März 3, 2010 by thomas · Kommentare deaktiviert
Filed under: wirtschaft 

Obama macht ernst:


Reuters berichtet, dass ihnen ein vorläufiger Gesetzesentwurf vorliegt, nachdem der Eigenhandel bei US-Banken künftig verboten und bei anderen großen Finanzinstituten eingeschränkt werden soll.
Banken soll weiterhin untersagt werden, in Hedge-Fonds oder private Beteiligungsgesellschaften zu investieren.
Ferner sollen Übernahmen durch Finanzinstitute verboten werden, wenn der neue Konzern mehr als zehn Prozent der Verbindlichkeiten des gesamten Finanzsystems besitzen würde.

Benannt sind die Pläne, die Obama bereits im Januar erstmal vorstellte nach seinem Wirtschaftsberater Paul Volcker, die sogenannten “Volcker-Regeln”
Mit den Maßnahmen soll die exzessive Risikobereitschaft der Banken verringert und das Finanzsystem krisensicherer gemacht werden.
Ob das Gesetz aber vom Senat abgesegnet wird steht noch in den Sternen.

Der Preis des Geldes

Oktober 3, 2009 by thomas · Kommentare deaktiviert
Filed under: wirtschaft 

Der Fernsehsender 3Sat bringt heute einen Thementag unter dem Titel “Der Preis des Geldes“.

Um 13:25 Uhr:

Die Akte UBS

Aufgeweichtes Bankgeheimnis, Millionenbuße und ein umstrittener Kronzeuge: Die UBS-Steueraffäre hat den Schweizer Finanzplatz nachhaltig verändert.
Wie konnte das passieren? Und was ist eigentlich genau geschehen? Diesen Fragen ist Hansjürg Zumstein nachgegangen, unter anderem mit minutiösen Recherchen in den Vereinigten Staaten. Sein Film zeigt detailliert, wie die US-amerikanischen Steuerbehörden gezielt die UBS in die Mangel nahmen.


Ehemalige UBS-Mitarbeiter erzählen, wie sie – angetrieben durch die internen Vorgaben – in den USA aggressiv Kunden anwarben.

16:10 Uhr:

Microfinance – Kredite für die Armen

Arme galten lange nicht als kreditwürdig. Wer zwei Dollar am Tag oder sogar noch weniger verdient – und das ist noch heute fast die Hälfte der Menschheit – war für Banken völlig uninteressant. Spätestens seit der Friedensnobelpreis an Professor Muhammad Yunus aus Bangladesch verliehen wurde, engagieren sich immer mehr auch traditionelle Finanzdienstleister im Geschäft mit den Mikrokrediten, den Kleinstsparern und Mikrounternehmern.
Der Film aus der Reihe “NZZ Format” befasst sich mit den Mikrokrediten. Unter anderem fragt er, ob die Kredite auch die Ärmsten der Armen erreichen, und erklärt, warum 98 Prozent der Kleinstkredite pünktlich zurückbezahlt werden – und warum sie weltweit fast ausschließlich an Frauen gehen.

16:50 Uhr:

Island in Not – Chronik einer Krise

Die Finanzkrise hat Island und seine rund 320.000 Einwohner besonders hart getroffen: Drei Großbanken konnten nur durch eine Verstaatlichung vor der Pleite gerettet werden, die kleine Insel im Nordatlantik steht vor einem Milliardenschuldenberg.
Die Wut der Isländer hatte sich bereits im Herbst entladen, als Island als erstes Land der Welt wegen der globalen Wirtschaftskrise kurz vor dem Staatsbankrott stand.
Ines Trams und Timm Kröger erzählen anhand unterschiedlicher Schicksale, wie die isländische Regierung stürzte und warum Island so massiv von der Wirtschaftskrise erfasst wurde.

17:20 Uhr

Menschen im Minus

Die Berichte aus Finanz- und Wirtschaftsnachrichten wirken sich immer stärker auf den Alltag aus: Die Zahl der Arbeitslosen steigt weltweit rasant an, ebenso Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen. Für einige Menschen ist das ein Impuls für einen Neuanfang, andere stehen am Abgrund oder werden sogar kriminell. Read more