Ratingagentur stuft die USA herab

August 4, 2011 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Die Ratingagentur Dagong hat die Bonität Amerikas von A+ auf A gesenkt und mit eine negativen Tendenz versehen.


Dagong ist eine chineschische Ratingagentur, die bekannten amerikanischen Ratingagenturen wie Moody´s oder Fitsch haben ihr Rating auf dem Spitzenwert von Tripple A belassen.

China ist mittlerweile der größte Gläubiger der Amerikaner und die Chinesen machen sich zunehmend Sorgen um ihre Dollarreserven.
So ist China sicherlich auch nicht unschulding an dem deutlich gestiegenen Goldpreis. Einige Millarden Dollar sind aus Sicherheitsaspekten in das gelbe Metall gewandert.

China bzw. ihre Ratingangentur Dagong haben den USA auch verbal ihren Unmut über das Gezänke der Parteien zur Anhebung der Schuldenobergrenze deutlich gemacht.
Die Analysten von Dagong bemängelten die unterschiedlichen politischen Weltanschauungen von Demokraten und Republikanern.
Diese hätte sich negativ auf die “Entscheidungseffizienz” ausgewirkt.
Sie sehen darin eine negative Rolle des politischen Systems der USA.
Gleichzeitig beklagen die Chinesen aber, dass die amerikanische Wrtschaftsleistung langsamer wächst als die Verschuldung der USA.

Die chinesische Ratingagentur hatte bereits in der Vergangenheit mit einer Herabstufung der USA gedroht und Zweifel an der Bonität der USA geäußert.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass China ca. 2 Billionen Dollar als Fremdwährungsreserve besitzt, da kann man schon mal nervös werden wenn die Währung deutlich schwächelt.

Nach unten geht es schnell

August 11, 2010 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Gestern habe ich noch die alte Börsenweisheit “Der Weg nach unten ist einfacher und schneller als der nach oben” gepostet und heute kommt schon die Bestätigung.


Es ging schnell nach unten, sehr schnell.
Für die meisten Hobby-Trader wohl zu schnell, leider auch für mich.

Es ist aber auch bekannt, dass die Börse gerne zu Übertreibungen neigt.

Während die Aktienhändler gestern noch Bedenken hatten, dass die amerikanische Notenbank, trotz schwächelnder Wirtschaft, kein neues Geld in den Markt pumpt, zeigt man sich heute enttäuscht, dass das Wirtschaftswachstum wirklich Bremsspuren zeigt.
Zwei Prozent minus beim DAX uns 2,5 Prozent Minus beim Dow Jones sind das Ergebnis der heute veröffentlichten Zahlen aus China und Amerika.
Das starke Minus hat auch charttechnisch viel Porzelan zerschlagen, doch der kurzfristig orientierte Trader kann auf eine Gegenbewegung hoffen.
Selbst der XDAX konnte sich, trotz weiter nachgebender Notierungen in Amerika, über der Marke von 6150 Punkten halten.
xdax-chart
Gelingt es dem DAX auch morgen den Bereich um 6150 Punkten zu verteidigen, sind nach meiner Ansicht mit einem DAX-Kauf 70 bis 100 Punkte Gewinn möglich.
Dann dürfte es aber auch mit dem DAX weiter abwärts gehen, denn auch in Deutschland wird sich das verlangsamte Wirtschaftswachstum in Amerika und China bemerkbar machen.
Derzeit notiert der DAX immer noch deutlich näher an seinen Höchstständen als der Dow Jones, auch diese Differenz wird sich wieder ausgleichen.
Ohne Amerika und ohne den Dow Jones wird auch der DAX nicht steigen.

27. Tradingwoche beginnt

Juli 5, 2010 by thomas · Kommentare deaktiviert
Filed under: trading 

Diese Tradingwoche beginnen wir ohne die Amerikaner, also bleiben am Montag auch Wirtschaftzahlen aus den USA aus.


Eine gute Gelegenheit für den DAX sich von den Verlusten der vergangenen Woche zu erholen.
Mit meiner Einschätzung “unter 6060 ist noch Platz nach unten” lag ich ganz gut, leidr habe ich selbst davon wenig profitiert, da ich meinen Kurzurlaub nicht vor dem Netbook verbringen wollte.

Also hoffe ich mit der Gegenbewegung etwas Geld zu verdienen.
5830 muss noch nicht das Ende der Abwärtsbewegung sein, doch eine kurzfristige Richtungsänderung mit Ziel 5950-6000 ist jederzeit möglich.
Leider kommen heute wenige Daten auf die eine solche Bewegung aufbauen könnte, eventuell entwickelt sich aber ein positiver Trend und man kann auf den fahrenden Zug mit aufspringen.
Da in Richtung des Nachrichtentrading in letzter Zeit nicht viel los war, werde ich es Anfang der Woche mal wieder mit den Charts probieren.
Abzuwarten bleibt wie die Asiaten in die Woche starten, mit etwas Rückenwind aus Japan und China kann es zu obigen Szenario kommen und bei einem DAX-Anstieg auf über 5860 werde ich mit einer kleinen Position einsteigen.

Allen Tradern eine erfolgreiche Woche.

Das Jahr des Dollar

März 6, 2010 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Wird 2010 das Jahr des Dollar ?

Die Optimisten unter den Volkswirten sind sich einig “2010 wird ein super Jahr“.

Die Devisenprofis sind sich einig , dass der Dollar zum Jahresende, trotz aller Unsicherheiten, sehr gut dastehen wird.
Denn während im letzten Jahr noch die Regel galt: Geht es aufwärts mit der Weltwirtschaft, stärkt das den Euro, bei anders gearteten Nachrichten gingen die Anleger lieber in den Dollar.


Doch das wird sich dieses Jahr ändern.
Der Dollar wird weiterhin profitieren, unerheblich ist dabei wie sich die Weltkonjunktur entwickeln wird.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine sich stabilisierende Konjunktur zuerst in Amerika greift.
Das heißt wird die Weltwirtschaft wirklich booomen werden wir den Aufschwung zunächst in Amerika sehen, was zu steigenden Zinsen und einem stärkeren Dollar führen wird.
Ist das Gegenteil der Fall, kehrt die Unsicherheit an die Märkte zurück, werden die Anleger in den Dollar flüchten.
Neben diesen globalen Daten kommen noch die Sorgen um die Suedeuropäischen Eurostaaten hinzu.
Griechenland, Spanien, Portugal und Italien vermelden explodierende Haushaltsdefizite und weiter steigende Arbeitslosigkeit.

Gleichzeitig halten viele Devisenexperten den den Euro seit langem als überwertet.
Die Volkswirte der DekaBank nennen als fairen Wert für den Euro eine Marke von 1,25 Dollar.

Nicht übersehen solle man dabei, dass der Euro nicht erst seit Jahresbeginn auf Talfahrt ist.
euro-dollarIn den letzten drei Monaten hat der Euro gegen den US-Dollar bereits über 8 Prozent an Wert verloren.
Eine Größenordnung die für den Devisenmarkt schon beachtlich ist.

Die Hedgefonds wollen auch verdienen

Auf diesen Zug sind natürlich auch die Hedgefonds aufgesprungen und drücken den Euro zusätzlich. Read more

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