Geht es dem Euro an den Kragen ?

Juni 6, 2010 by · Kommentare deaktiviert für Geht es dem Euro an den Kragen ?
Filed under: wirtschaft 

Das 2010 das Jahr des Dollar wird war ja schon länger meine Überzeugung.

Das der Niedergang des Euro aber so schnell und so heftig kommen wird, davon bin auch ich überrascht.
Mittlerweile hat der Euro gegenüber dem Dollar in diesem Jahr schon über 15 Prozent verloren und gegenüber meinem Artikel im März auch immerhin 10 Prozent.

Ist der Euro wirklich soviel schwächer als der Dollar ?

Das die Börsen übertreiben sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung ist allgemein bekannt.
Ist die Euroschwäche jetzt auch schon eine Übertreibung ?
Grundsätzlich muss man sagen, dass wieder viel Spekulation im Markt ist, die dem Euro entsprechend zusetzt.
Hinzu kommen viele unfähige Politiker, die den Spekulanten noch in Arme spielen.
Außer das Geheule der Politiker über die „ach so bösen Spekulanten“ passiert nicht viel.
Letztlich haben die Spekulanten nur den Finger in die Wunde gelegt, allerdings verstärken sie auch den Trend.

Wenn man so manche Aussage liest, ob von Politikern oder Wirtschaftsbossen, sollte man sich schon die Frage stellen,
welche Interessen hinter der Aussage stehen und ob derjenige damit nicht gerade ein paar Millionen verdient hat ?

Das Ganze erinnert mich doch immer mehr an die Zeit, als es der inalienischen Lira und dem britischen Pfund an die Gurgel gegangen ist.
Seit dieser Zeit, im Jahre 1992, ist der Name George Soros und sein Quantum Fund vielen ein Begriff.
Sorros gilt als der Mann dem es gelang das britische Pfund zu stürzen und damit Milliarden zu verdienen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist das in Kürze erscheinende Buch von Sebastian Mallaby „More Money Than God: Hedge Funds and the Making of a New Elite: The Story of Hedge Funds„.
Mallaby erzählt unter anderem die Geschicht von Sorros, seinem Quantum Fund und wie eine riesige Menge Geld verdient wird.

Das Jahr des Dollar

März 6, 2010 by · Kommentare deaktiviert für Das Jahr des Dollar
Filed under: Allgemein 

Wird 2010 das Jahr des Dollar ?

Die Optimisten unter den Volkswirten sind sich einig „2010 wird ein super Jahr„.

Die Devisenprofis sind sich einig , dass der Dollar zum Jahresende, trotz aller Unsicherheiten, sehr gut dastehen wird.
Denn während im letzten Jahr noch die Regel galt: Geht es aufwärts mit der Weltwirtschaft, stärkt das den Euro, bei anders gearteten Nachrichten gingen die Anleger lieber in den Dollar.
Doch das wird sich dieses Jahr ändern.
Der Dollar wird weiterhin profitieren, unerheblich ist dabei wie sich die Weltkonjunktur entwickeln wird.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine sich stabilisierende Konjunktur zuerst in Amerika greift.
Das heißt wird die Weltwirtschaft wirklich booomen werden wir den Aufschwung zunächst in Amerika sehen, was zu steigenden Zinsen und einem stärkeren Dollar führen wird.
Ist das Gegenteil der Fall, kehrt die Unsicherheit an die Märkte zurück, werden die Anleger in den Dollar flüchten.
Neben diesen globalen Daten kommen noch die Sorgen um die Suedeuropäischen Eurostaaten hinzu.
Griechenland, Spanien, Portugal und Italien vermelden explodierende Haushaltsdefizite und weiter steigende Arbeitslosigkeit.

Gleichzeitig halten viele Devisenexperten den den Euro seit langem als überwertet.
Die Volkswirte der DekaBank nennen als fairen Wert für den Euro eine Marke von 1,25 Dollar.

Nicht übersehen solle man dabei, dass der Euro nicht erst seit Jahresbeginn auf Talfahrt ist.
euro-dollarIn den letzten drei Monaten hat der Euro gegen den US-Dollar bereits über 8 Prozent an Wert verloren.
Eine Größenordnung die für den Devisenmarkt schon beachtlich ist.

Die Hedgefonds wollen auch verdienen

Auf diesen Zug sind natürlich auch die Hedgefonds aufgesprungen und drücken den Euro zusätzlich. Read more

Adsense und der Dollar

November 6, 2008 by · Kommentare deaktiviert für Adsense und der Dollar
Filed under: geld+bloggen 

Viele die mit ihrer Webseite Geld verdienen möchten setzten das Werbenetzwerk Google Adsense ein.
Google vergütet die Werbung in US-Dollar, das führte bereits beim Fall des Dollars zu Diskussionen in der Blogosphäre, wie sich diese auf die Einnahmen auswirken wird.
Eine logische Erklärung war, dass die deutschen Werbetreibende in Euro kalkulieren und entsprechend höhere Klickpreise auf Dollarbasis bieten würden.
Daher sollten die Einnahmen der Websitebetreiber die in Euro rechenen gleich bleiben.
Ich konnte diese Entwicklung auf meinen Seiten leider nicht bestätigen, die Klickpreise blieben auf dem gleichen Dollar-Niveau.

Zur Zeit ist der Dollar wieder auf Höhenflug, der Effekt müsste sich also umkehren und die Blogger machen sich Gedanken, dass ihre Einnahmen geringer ausfallen.
Zum Glück kann ich auch diesmal diese, eigentlich logische Entwicklung nicht bestätigen, die Klick-Preise halten sich auf dem bisherigen Niveau.
Das bedeutet, die nächste Auszahlung wird für mich günstiger ausfallen.

Interessant finde ich, dass sich auch viele um den Dollarkurs Gedanken machen, die nach eigener Aussage nur Einnahmen in zweistelligen Bereich haben.
Google zahlt ja erst aus wenn der Kontostand die 100 Dollar Marke übersteigt.
Für diejenigen ist der aktuelle Dollarkurs doch völlig unerheblich, erst wenn tatsächlich die Auszahlung ansteht wird es interessant.
Überhaupt stellt sich die Frage ob es bei diesen Beträgen von Bedeutung ist ob der Euro zum Dollar bei 1,40 oder 1,30 steht.