Rettungsschirm mit 750 Milliarden steht

Juni 7, 2010 by · Kommentare deaktiviert für Rettungsschirm mit 750 Milliarden steht
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Die Finanzminister der Euro-Staaten einigten sich am Montag in Luxemburg auf die Gründung einer Finanzgesellschaft, diese Gesellschaft nimmt notfalls Kredite der Wackelkandidaten auf.
Der Rettungsschirm in Höhe von 750 Milliarden Euro war von der EU Anfang Mai unter dramatischen Umständen vereinbart worden. Seitdem verhandelten die Experten über Einzelheiten.
Mit dem System soll die Stabilität des Euro abgesichert werden.
500 Milliarden Euro entfallen auf die Europäer, die restlichen 250 Milliarden Euro auf den Internationalen Währungsfonds.

Zentraler Baustein des europäischen Rettungsschirms ist die neue Aktiengesellschaft nach luxemburgischen Recht.
Diese kann im Namen aller Euro-Länder bis zu 440 Milliarden Euro leihen und an finanzschwache Länder weitergeben.
Die Euro-Länder werden bei der Finanzgesellschaft das Geld nicht auf den Tisch legen müssen sondern sie treten als Garanten für das zu leihende Geld auf.
Dadurch sollen die Anleihen ein optimales Rating erhalten, um die Kosten zu begrenzen.
Deutschland wird sich mit Kreditgarantien von bis zu 148 Milliarden Euro beteiligen.

Mal sehen ob der jetzt konkretisierte Rettungsschirm dem Euro und damit auch den DAX stabilisieren wird.
Im Moment hat der DAX durchaus Potenzial nach oben.

Geht es dem Euro an den Kragen ?

Juni 6, 2010 by · Kommentare deaktiviert für Geht es dem Euro an den Kragen ?
Filed under: wirtschaft 

Das 2010 das Jahr des Dollar wird war ja schon länger meine Überzeugung.

Das der Niedergang des Euro aber so schnell und so heftig kommen wird, davon bin auch ich überrascht.
Mittlerweile hat der Euro gegenüber dem Dollar in diesem Jahr schon über 15 Prozent verloren und gegenüber meinem Artikel im März auch immerhin 10 Prozent.

Ist der Euro wirklich soviel schwächer als der Dollar ?

Das die Börsen übertreiben sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung ist allgemein bekannt.
Ist die Euroschwäche jetzt auch schon eine Übertreibung ?
Grundsätzlich muss man sagen, dass wieder viel Spekulation im Markt ist, die dem Euro entsprechend zusetzt.
Hinzu kommen viele unfähige Politiker, die den Spekulanten noch in Arme spielen.
Außer das Geheule der Politiker über die „ach so bösen Spekulanten“ passiert nicht viel.
Letztlich haben die Spekulanten nur den Finger in die Wunde gelegt, allerdings verstärken sie auch den Trend.

Wenn man so manche Aussage liest, ob von Politikern oder Wirtschaftsbossen, sollte man sich schon die Frage stellen,
welche Interessen hinter der Aussage stehen und ob derjenige damit nicht gerade ein paar Millionen verdient hat ?

Das Ganze erinnert mich doch immer mehr an die Zeit, als es der inalienischen Lira und dem britischen Pfund an die Gurgel gegangen ist.
Seit dieser Zeit, im Jahre 1992, ist der Name George Soros und sein Quantum Fund vielen ein Begriff.
Sorros gilt als der Mann dem es gelang das britische Pfund zu stürzen und damit Milliarden zu verdienen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist das in Kürze erscheinende Buch von Sebastian Mallaby „More Money Than God: Hedge Funds and the Making of a New Elite: The Story of Hedge Funds„.
Mallaby erzählt unter anderem die Geschicht von Sorros, seinem Quantum Fund und wie eine riesige Menge Geld verdient wird.

Im Zeichen des Euro

Mai 16, 2010 by · Kommentare deaktiviert für Im Zeichen des Euro
Filed under: trading 

Auch die kommende Woche wird der Euro, bzw. die Euroschwäche das beherrschende Thema an den Aktienbörsen sein.
Das Trading wie ich es bevorzuge, das sogenannte Nachrichtentrading, wird auch diese Woche nicht möglich sein.
Die bereits erwartete kurze Erholung des Marktes kam schnell und ist noch schneller wieder verflogen wie im Wochenchart des Dax erkennbar.

DAX-Wochenchart

DAX-Wochenchart


Derzeit ist auch ohne besonders schlechte Nachrichten von den PIGS-Staaten noch etwas Platz nach unten.
Die negativen Aussagen so macher „Finanzexperten“ tragen ihr Teil dazu bei, z.Bsp. Herr Ackermann oder ganz aktuell von Trichet.

„Der Euro-Raum sei immer noch in der schwierigsten Situation seit dem Zweiten Weltkrieg, vielleicht sogar seit dem Ersten“

sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank.
Über die finanzielle Lage in Europa beraten an diesem Montag die Finanzminister des Eurogebiets.
Bei dem Treffen in Brüssel geht es um den Abbau der Schuldenberge sowie die Haushaltslage in kriselnden Mitgliedsländern wie Griechenland, Spanien und Portugal.

Wer darauf hofft, dass sich die Lage an den Finanzmärkten stabilisiert, sollte auf folgende Nachrichten achten:

Montag, 17. Mai
14:30 US/Empire State Manufacturing Index Mai

Dienstag, 18. Mai
11:00 ZEW-Index Konjunkturerwartungen Mai
14:30 US/Baubeginne und Baugenehmigungen April

Donnerstag, 20. Mai
16:00 US/Conference Board, Index der Frühindikatoren April
16:00 US/Philadelphia-Fed-Index Mai

Viel Erfolg beim Trading

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