Die Fed und die Zinsen

April 6, 2010 by · 3 Comments
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Heute wurde das Protkoll der Fed-Sitzung vom März veröffetnlicht.

Die US-Notenbank Federal Reserve schließt eine Ausdehnung ihrer Nullzinspolitik nicht aus.
Der “längere Zeitraum” sehr niedriger Zinsen könnte ausgeweitet werden,
sollte sich der wirtschaftliche Ausblick verschlechtern oder der Inflationstrend weiter nach unten gehen.
Dies schließe jedoch nicht eine umgehende Straffung der Geldpolitik aus, falls dies nötig werden sollte.
Einige Fed-Vertreter glauben aber, dass die Risiken einer frühen Zinsanhebung die Gefahren eines zu langen Wartens übersteigen.
Der Chef der Fed von Kansas City, Thomas Hoenig, war das einzige Mitglied des Offenmarktausschusses, das Bedenken über die Formulierung “längerer Zeitraum” äußerte.

Anders äußerte sich auch der Präsident der Fed von Richmond, Jeffrey Lacker, gegenüber dem Fernsehsender CNBC.
Die US-Notenbank sei möglicherweise zu zurückhaltend bei ihrer Zinspolitik.
Das Risiko ist zuletzt etwas gestiegen, dass die Fed mit der Anhebung der Zinsen zu lange warten könnte, sagte Lacker.
“Ich werde das sehr aufmerksam verfolgen.”

Zinsen hin, Zinsen her – ich bin der Meinung, dass sich der DOW diese Woche mit der 11.000 Marke schwer tun wird.

Ben Bernanke – Person of the year

Dezember 17, 2009 by · Kommentare deaktiviert
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Das Time Magazin ist der Meinung, dass Fed-Chef Ben Bernanke die Person des Jahres ist.

Ben Bernanke

Ben Bernanke


Die letztjährige Person des Jahres hat dieses Jahr den Nobelpreis erhalten, mal sehen was Bernanke nächstes Jahr bekommt.

Zinsen bleiben auf Dauer niedrig

September 2, 2009 by · 1 Comment
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Dieser Meinung ist jedenfalls die FED.


Was die FED noch meint:

– Die Zinsen sollten für eine lange Zeit niedrig bleiben angesichts der Erwartung eines langsamen Aufschwungs und einer gedämpften Inflation.

– Vorliegende Daten und Berichte weisen auf Ende des Abschwungs hin, Wachstum wird im zweiten Halbjahr erwartet.

– Die Mehrheit erwartet nur eine langsame wirtschaftliche Erholung.

– Die Entwicklung an den Finanzmärkten wird grundsätzlich positiv bewertet, aber viele Märkte bleiben noch unter Druck.

– Die Konsumausgaben stabilisieren sich

– Die Lage am Arbeitsmarkt gibt weiter Anlass zur Sorge.

– Der Häusermarkt zeigt Zeichen der Stabilisierung.

– Die Sparquote bleibt weiter eine Quelle der Unsicherheit.

Niedrige Zinsen sind ja grundsätzlich günstig für den Aktienmarkt.
Wenn die Zinsen aber auf Dauer niedrig bleiben, weil die Wirtschaft nicht in Fahrt kommt, muss man überlegen welches Investment das Richtige ist.

Den Aufzeichnungen zufolge diskutierten die Notenbanker bei ihrem Treffen im August auch darüber, Hypotheken mit flexibler Verzinsung in das Fed-Ankaufprogramm aufzunehmen.
Die Fed hat im Kampf gegen die schwerste Rezession seit den 30er Jahren in beispielsloser Weise den Zins gesenkt und kauft Wertpapiere im Gesamtwert von mehr als einer Billion Dollar an, um Liquidität in das angeschlagene Finanzsystem zu schleusen.

De facto druckt sie damit Geld.

FED kauft Schrottpapiere

März 18, 2009 by · Kommentare deaktiviert
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1 Billion Dollar, das ist die Summe, die die US-Notenbank in die US-Wirtschaft pumpt um sie aus der schwersten Krise seit Jahrzehnten zu holen.


Für 300 Milliarden wird sie langlaufende Staatsanleihen ankaufen.
Darüber hinaus sollen bereits laufende Programme zum Ankauf hypothekenbesicherter Anleihen um bis zu 750 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt, dabei handelt es sich zum größten Teil durch die Finanz- und Immobilienkrise in den den USA praktisch wertlos gewordene Schrottpapiere.
Finanziert wird der Ankauf der wertlosen Wertpapiere indem die Notenpresse weitere Milliarden von Dollars drucken wird.
Laut der Ratingagentur Moody’s, wird dies keinen Einfluss auf die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten am internationalen Kapitalmarkt haben.
Auch die Europäischen Zentralbank (EZB) denkt mittlerweile über den Kauf von Commercial Papers nach. Im Gegensatz zu den anderen Notenbanken hat die EZB aber noch Spielraum beim Leitzins.

Jetzt stellt sich die Frage, wann beginnt das viele Geld, dass die Notenbanken in den Markt pumpen en Weg in die Aktienmärkte zu finden ?
Wann werden die ersten Börsenexperten den Dax bei 10.000 Punkten sehen ?

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