Der Preis des Geldes

Oktober 3, 2009 by thomas · Kommentare deaktiviert
Filed under: wirtschaft 

Der Fernsehsender 3Sat bringt heute einen Thementag unter dem Titel “Der Preis des Geldes“.

Um 13:25 Uhr:

Die Akte UBS

Aufgeweichtes Bankgeheimnis, Millionenbuße und ein umstrittener Kronzeuge: Die UBS-Steueraffäre hat den Schweizer Finanzplatz nachhaltig verändert.
Wie konnte das passieren? Und was ist eigentlich genau geschehen? Diesen Fragen ist Hansjürg Zumstein nachgegangen, unter anderem mit minutiösen Recherchen in den Vereinigten Staaten. Sein Film zeigt detailliert, wie die US-amerikanischen Steuerbehörden gezielt die UBS in die Mangel nahmen.


Ehemalige UBS-Mitarbeiter erzählen, wie sie – angetrieben durch die internen Vorgaben – in den USA aggressiv Kunden anwarben.

16:10 Uhr:

Microfinance – Kredite für die Armen

Arme galten lange nicht als kreditwürdig. Wer zwei Dollar am Tag oder sogar noch weniger verdient – und das ist noch heute fast die Hälfte der Menschheit – war für Banken völlig uninteressant. Spätestens seit der Friedensnobelpreis an Professor Muhammad Yunus aus Bangladesch verliehen wurde, engagieren sich immer mehr auch traditionelle Finanzdienstleister im Geschäft mit den Mikrokrediten, den Kleinstsparern und Mikrounternehmern.
Der Film aus der Reihe “NZZ Format” befasst sich mit den Mikrokrediten. Unter anderem fragt er, ob die Kredite auch die Ärmsten der Armen erreichen, und erklärt, warum 98 Prozent der Kleinstkredite pünktlich zurückbezahlt werden – und warum sie weltweit fast ausschließlich an Frauen gehen.

16:50 Uhr:

Island in Not – Chronik einer Krise

Die Finanzkrise hat Island und seine rund 320.000 Einwohner besonders hart getroffen: Drei Großbanken konnten nur durch eine Verstaatlichung vor der Pleite gerettet werden, die kleine Insel im Nordatlantik steht vor einem Milliardenschuldenberg.
Die Wut der Isländer hatte sich bereits im Herbst entladen, als Island als erstes Land der Welt wegen der globalen Wirtschaftskrise kurz vor dem Staatsbankrott stand.
Ines Trams und Timm Kröger erzählen anhand unterschiedlicher Schicksale, wie die isländische Regierung stürzte und warum Island so massiv von der Wirtschaftskrise erfasst wurde.

17:20 Uhr

Menschen im Minus

Die Berichte aus Finanz- und Wirtschaftsnachrichten wirken sich immer stärker auf den Alltag aus: Die Zahl der Arbeitslosen steigt weltweit rasant an, ebenso Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen. Für einige Menschen ist das ein Impuls für einen Neuanfang, andere stehen am Abgrund oder werden sogar kriminell. Read more

Geld verdoppeln in 90 Tagen

Dezember 31, 2008 by thomas · Kommentare deaktiviert
Filed under: geld verdienen 

Gebt mir euer Geld und ich verdoppele es in 90 Tagen.
Ich befürchte, selbst wenn ich jetzt hier ein Konto angebe, werden sich die Überweisungen auf dem Konto in Grenzen halten.

Nicht so bei der Investmentfirma “Creative Capital”, der Chef der Investfirma sammelte seit November 2007  Millionenbeträge ein.
Er versprach den Anlegern eine Verdoppelung ihres Geldes binnen 90 Tagen durch Aktien- und Optionsgeschäfte.

Betroffen sind laut amerikanischer Börsenaufsicht diesmal Tausende von Investoren vor allem haitianischer Abstammung.
Von den eingesammelten 23 Millionen Dollar verlor der Mann laut SEC 18 Millionen Dollar bei Börsengeschäften.
Fast vier 4 Millionen Dollar habe der mutmassliche Betrüger für sich und seine Familie abgezweigt.

Wieder wurde ein Schneeballsystem wie im Fall Bernard Madoff aufgebaut.
Beim Schneeball-Prinzip werden verlorene Summen und versprochene Renditen mit dem Geld immer neuer Investoren bezahlt. Tatsächliche Gewinne existieren zumeist nicht oder sind wesentlich geringer wie versprochen.

Einnahmen im Oktober

November 4, 2008 by thomas · Kommentare deaktiviert
Filed under: geld+bloggen 

<a href=”http://www.geld-trader.de/wp-content/uploads/2008/11/euro600.jpg”><img class=”alignright size-medium wp-image-77″ title=”euro600″ src=”http://www.geld-trader.de/wp-content/uploads/2008/11/euro600.jpg” alt=”" width=”212″ height=”252″ /></a>Lange wird es nicht mehr dauern und auf den Seiten der “Problogger” werden wieder die Einnahmen des vergangenen Monats veröffentlicht werden.

Zuletzt ist eine kurze Diskussioen entstanden ob man seine Einnahmen veröffentlichen soll oder nicht.
In Deutschland spricht man ja bekanntlich nicht über Geld, also auch nicht über sein Einkommen.
Wenn ich anderen Bloggern Tipps gebe wie man erfolgreich sein  Blog vermarktet ist die Veröffentlichung der eigenen Einnahmen durchaus ein Kompetenzbeweis, vorausgesetzt man hat entsprechende Einnahmen.

Ob ich meine Kompetenz aber mit Einnahmen im zweistelligen Bereich dokumentieren kann, ist doch fraglich.
Zumindest bei diesen niedrigen Einnahmen kann man davon ausgehen, dass sie wenigstens  nicht geschönt sind.

Bloggen in Deutschland

Oktober 14, 2008 by thomas · Kommentare deaktiviert
Filed under: geld+bloggen 

Viele Blogger die gerne etwas mehr Geld verdienen würden, verweisen darauf, dass die englischsprachigen Blogs im Vorteil sind, da sie eine deutlich größere potenzielle Leserschaft haben.
Das ist zwar richtig, aber alles hat zwei Seiten.
In diesem Fall ist nicht nur die Leserschaft deutlich größer, sondern auch die Konkurrenz der aktiven Blogbetreiber.
Daher ist es natürlich auch schwieriger mit seinem Blog eine entsprechend große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen um hohe Zugriffszahlen zu generieren.
Nur einzelnen Top-Bloggern gelingt es die Massen anzuziehen.

Auch in Amerika sind die Blogs mit den höchsten PI zumeist Blogs die von einem ganzen Team gefüttert werden.
Erfolgreiche Blogger, wenn ich Erfolg mit Geld verdienen gleich setzte, die sich als Einzelkämpfer betätigen, kann man an einer Hand abzählen.
Diese Top-Blogger haben aber auch fast alle eigene Produkte die sie über ihr Blog vertreiben oder zumindest bewerben.

Ich denke letztendlich gilt die Ausrede “Es gibt viel mehr englischsprachige Leser” nicht.
Dafür spricht auch der Bericht den Technorati gerade veröffentlicht hat, in “State of the blogosphere” kann man zum Beispiel sehen, dass europäische Blogger durchschnittlich 24000 Besucher haben, US-Blogger dagegen nur 18000.

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