Was kostet eine Facebook-Aktie ?
Wieviel werde ich für eine Aktie von Facebook zahlen müssen ?
Das ist eine Frage die sich zur Zeit viele potenzielle Anleger stellen.
Gut kann ich mir vorstellen, dass der Börsengang von Facebook auch wieder einige Leute auf den Plan rufen wird, die bisher wenig mit Aktien zu tun hatten.
Die Wartezeit ist wohl bald vorbei.
Der Termin an dem die Preisspanne für die Facebook-Aktien bekannt gegeben wird scheint näher zu rücken.
Wann geht Facebook an die Börse ?
Als Termin für die Börseneinführung an der Nasdaq wird neuerdings der 18. Mai genannt (laut WSJ).
Sollte der Termin stimmen, muss Facebook die Preisspanne zu der die Aktien gezeichnet werden können bereits in den nächsten Tagen mitteilen.
Der exakte Preis steht dann aber erst einen Tag vor der Börseneinführung fest.
Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg wird Facebook bereits am 7. Mai seine “Road Show” starten.
Die Roadshow ist eine Art Werbekampagne bei den potenziellen Großinvestoren für die Facebook-Aktie.
Die letzten Bewertungen taxieren Facebook auf einen Wert von 100 Milliarden Dollar.
Es gibt aber auch genug Kritiker, wie bei jedem Internet-IPO, die diesen Preis für übertrieben halten.
Allerdings haben die neuen Zahlen von Facebook gezeigt, dass das Wachstum nicht unbegrenzt ist.
Während die Nutzerzehlen im letzten Quartal noch zulegen konnten, ist der Umsatz leicht geschrumpft.
Ich persönlich sehe bei Facebook vor allem die Gefahr, dass sich die User auch wieder von der Plattform “Facebook” zurückziehen können.
Gerade im Segment “Soziale Netzwerke” hat es in der Vergangenheit dafür zahlreiche Beispiele gegeben.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass die Erstzeichner einen schönen Gewinn mit der Aktie einfahren können.
Der deutsche Privatanleger wird bei der Zuteilung der Facebook-Aktien kaum Stücke einsammeln können.
Facebook geht an die Börse
Lange wurde er erwartet, der Börsengang von Facebook.
Jetzt ist es wohl soweit, Facebook will seine Unterlagen für den IPO vorlegen, dazu gehört auch der Facebook-Börsenprospekt, der die Investoren mit den Geschäftszahlen des Unternehmens vertraut machen soll.
Der Börsengang von Facebook wird für Juni, Juli diesen Jahres erwartet.
Facebook ein Mega-Börsengang
Wer allerdings der Meinung war das mit dem Börsengang einer absolute Mega-Emmision im Technologiebreich ansteht hat sich wohl getäuscht. Laut International Financing Review ist “nur” von einem Emmisionserlös von 5 Milliarden Dollar die Rede.
Hier hatten die Börsenexperten 10 Milliarden erwartet, unklar ist auch noch wie hoch der Firmenanteil sein wird, der die 5 Milliarden einbringen soll.
Derzeit wird der Firmenwert von Facebook auf 80 bis 100 Milliarden Dollar geschätzt.
Auf der “Sharespost-Website” wird Facebook mit 73,4 Mrd. Dollar bewertet.
Diese Schätzung berücksichtigt unter anderem die Transaktionspreise und Bewertungen bei Finanzierungsrunden.
Am Sekundärmarkten wie Sharepost oder Secondmarket waren die Facebook-Anteile bereits für drei Tage vom Handel ausgesetzt worden, dies trieb bereits die Spekulationen um einen bevorstehenden Börsengang.
Als Konsortialführer nannte das “Wall Street Journal” am Wochenende Morgan Stanley.
Auch Goldman Sachs könnte bei dem Börsengang eine größere Rolle spielen, heißt es, was nicht weiter verwundert.
Die richtige Zeit für Facebook
Viele waren bereits der Meinung Facebook habe den besten Zeitpunkt für einen Börsengang bereits verpasst.
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Twitter mit 8 Milliarden bewertet
Der Nachrichtendienst Twitter hat eine neue Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen.
Twitter selbst teile nur mit, es habe eine bedeutsame Finanzierungsrunde abgeschlossen, angeführt von der russischen Investmentfirma Digital Sky Technologies.
Das Wall-Street-Journal berichtet, Twitter habe sich in einer Finanzierungsrunde neues Kapital in Höhe von 800 Millionen Dollar beschafft.
Unter den Geldgebern ist auch der russische Internet-Investor DST Global, die bereits auch bei Facebook beteiligt sind.
Noch genauer berichtet die Financial Times, laut FT hat der russische Investor 400 Millionen daollar gezahlt und dafür einen Anteil an Twitter von 5 Prozent erhalten.
Das entspricht also einem Twitter-Wert von 8 Milliarden Dollar.
Ein über den bereits im März diesen Jahres gesprochen wurde.
Im Februar hatte sich allerdings JPMorgan Chase einen 10 prozentigen Anteil an Twitter für nur 450 Millionen Dollar gesichert.
Das Gerangel um das IPO von Groupon macht sich bei den anderen Internet-Unternehmen offenbar noch nicht bemerkbar.
Groupon muss nach Anweisungen der SEC seinen Börsenprospekt nochmals neu überarbeiten.
Es scheint so, dass Groupon da bei den Umsatz- und Gewinnzahlen etwas durcheinander gebracht hat.
Irgendwie kommt einem das bekannt vor, dass bei Internet Start-Ups viele Umsätze nur auf dem Papier existieren.
Internetparty geht weiter
Die russische Suchmaschine Yandex war vor ihrem Börsenstart 17-fach überzeichnet.
Der Börsengang der Suchmaschine Yandex war der Größte der Internetbranche seit Google.
An der US-Technologiebörse Nasdaq gelang es der beliebtesten Suchmaschine Russlands 1,3 Mrd. Dollar einzusammeln, das war deutlich mehr als zunächst erwartet.
Bei ihrem Börsenstart am Dienstag kletterte die Aktie des Suchmaschinenbetreibers um 40 Prozent in die Höhe, in der Spitze waren es fast 70 Prozent, was einem Unternehmenswert von über 11 Milliarden Dollar entspricht.
Der derzeitige Hype um Internetfirmen spült den bisherigen Eigentümern von Yandex knapp 20 Prozent mehr in ihre Taschen als zunächst geplant.
Denn Yandex machte es Linkedin nach und erhöhte noch kurzfristig den Ausgabekurs.
25 Dollar musste man als Erstzeichner für eine Yandex-Aktie zahlen, zuvor waren nur 20 bis 25 Dollar geplant gewesen.
Yandex ist das russische Google, in Russland kommt Yandex auf einen Marktanteil von 65 Prozent bei den Suchanfragen
Google selbst kommt in Russland lediglich auf ca. 20 Prozent Marktanteil.
Letztes Jahr verdiente Yandex 135 Mio. Dollar bei einem Umsatzanstieg von über 40 Prozent auf 445 Mio. Dollar.
Yandex wird also mit dem 18-fachen Jahresumsatz bewertet.
