Trading-Urlaub beendet

Juli 4, 2010 by · 2 Comments
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Nach einer Woche im Urlaub in Griechenland, kann die neue Trading-Woche morgen starten.
Es ist schon traurig wenn man sieht was in Griechenland los ist.
Kaum vorstellbar ist, dass die Griechen mit ihren jetzt aufgelegten Sparpaketen und Steuererhöhungen aus der Krise kommen können.
Während die großen Industriestaaten die Krise mit riesigen Konjunkturpaketen bekämpfen, müssen die Griechen den Gürtel immer enger schnallen.
Hinzu kann noch kommen, dass eine weitere wichtige Einnahmequelle deutlich einbricht, die Tourismusindustrie.
Zur Zeit ist zwar noch Vorsaison, selten habe ich aber in den Strandhotels der grichischen Inseln so viele leere Liegestühle gesehen.
Wenn man dann noch sieht, dass viele Hotels erst gar nicht mehr aufgemacht haben, kann man sich vorstellen wie es den Griechen ergeht die vom Tourismus leben müsssen.
Die Preiserhöhugen für Sprit, Zigaretten und Spirituosen werden ihr übriges machen.
Schon jetzt lohnt es sich kaum noch Zigaretten oder Schnaps für den Heimgebrauch zu kaufen.
Der Benzinpreis liegt bereits deutlich über den von uns gewohnten Preis und die nächsten Steuererhöhungen sind bereits beschlossen.

Viele Urlauber haben offenbar auch Bedenken aufgrund der „Streikbereitschaft“ der Griechen ihren Urlaub dort zu vebringen.
Allerdings wird der Pauschal-Urlauber von den Streiks wohl kaum tagentiert werden, lediglich wenn es zu Streiks am Flughafen kommt, kann es zu Unannehmlichkeiten führen.
Der im Toursimusgeschäft tätige Grieche ist sich durchaus bewusst, dass er die Urlauber braucht und wird sie nicht durch Streiks verärgern.
Griechenland dürfte der erste große Verlierer der Euroländer werden.
Auch den Euroländern ergeht es wie dem normalen Bürger, es trifft immer den Kleinen.

Nachrichten-Trading wieder möglich

Juni 21, 2010 by · Kommentare deaktiviert für Nachrichten-Trading wieder möglich
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In den vergangenen Tagen und Wochen war mit meinem Ansatz des Nachrichten-Tradings nicht viel anzufangen.
Die „Schuldenkrise“ der südeuropäischen Länder und die damit verbundene Euroschwäche standen klar im Vordergrund.
Unter Strich hat sich aber der DAX die letzten drei Monate kaum verändert, es kam allerdings durch die Schuldenkrise in Spanien und Griechenland zu stärkeren Ausschlägen.

Ich hoffe, dass jetzt auch die Konjunktur- und Wirtschaftsnachrichten aus den USA wieder mehr Beachtung finden werden und man die auslösenden Trends wieder handeln kann.
Die Nachrichten der letzten Woche waren nicht dazu angetan in Kürze einen deutliche Aufwärtsbewegung der amerikanischen Wirtschaft zu erwarten.
dax3monate

Gerne wird der letzte Börsencrach mit dem Niedergang der Kurse Anfang diesen Jahrtausends verglichen.
Die Ähnlichkeit der Charts ist bisher wirklich frappierend.
Auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Kurse zunächst ähnlich wie im Jahr 2004 etwickeln werden ist relativ hoch.
Das würde bedeuten, dass sich der Deutsche Aktienindex weiter seitwärts bewegen wird und erst im 4. Quartal zu einem weiterern Aufschwung ansetzen wird.

Und die Aktienbesitzer dürfen sich dann ab dem Jahr 2011 über kräftig steigende Kurse freuen.

dax10jahre

Doch zunächst ist die neue Woche interessant.
Sollten wir in die Nähe von 6300 kommen werde ich die Gelgenheit nutzen und den DAX verkaufen in der Hoffnung, dass er aus der Range der letzten 3 Monate nicht ausbrechen wird.

Der Preis des Geldes

Oktober 3, 2009 by · Kommentare deaktiviert für Der Preis des Geldes
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Der Fernsehsender 3Sat bringt heute einen Thementag unter dem Titel „Der Preis des Geldes„.

Um 13:25 Uhr:

Die Akte UBS

Aufgeweichtes Bankgeheimnis, Millionenbuße und ein umstrittener Kronzeuge: Die UBS-Steueraffäre hat den Schweizer Finanzplatz nachhaltig verändert.
Wie konnte das passieren? Und was ist eigentlich genau geschehen? Diesen Fragen ist Hansjürg Zumstein nachgegangen, unter anderem mit minutiösen Recherchen in den Vereinigten Staaten. Sein Film zeigt detailliert, wie die US-amerikanischen Steuerbehörden gezielt die UBS in die Mangel nahmen.
Ehemalige UBS-Mitarbeiter erzählen, wie sie – angetrieben durch die internen Vorgaben – in den USA aggressiv Kunden anwarben.

16:10 Uhr:

Microfinance – Kredite für die Armen

Arme galten lange nicht als kreditwürdig. Wer zwei Dollar am Tag oder sogar noch weniger verdient – und das ist noch heute fast die Hälfte der Menschheit – war für Banken völlig uninteressant. Spätestens seit der Friedensnobelpreis an Professor Muhammad Yunus aus Bangladesch verliehen wurde, engagieren sich immer mehr auch traditionelle Finanzdienstleister im Geschäft mit den Mikrokrediten, den Kleinstsparern und Mikrounternehmern.
Der Film aus der Reihe „NZZ Format“ befasst sich mit den Mikrokrediten. Unter anderem fragt er, ob die Kredite auch die Ärmsten der Armen erreichen, und erklärt, warum 98 Prozent der Kleinstkredite pünktlich zurückbezahlt werden – und warum sie weltweit fast ausschließlich an Frauen gehen.

16:50 Uhr:

Island in Not – Chronik einer Krise

Die Finanzkrise hat Island und seine rund 320.000 Einwohner besonders hart getroffen: Drei Großbanken konnten nur durch eine Verstaatlichung vor der Pleite gerettet werden, die kleine Insel im Nordatlantik steht vor einem Milliardenschuldenberg.
Die Wut der Isländer hatte sich bereits im Herbst entladen, als Island als erstes Land der Welt wegen der globalen Wirtschaftskrise kurz vor dem Staatsbankrott stand.
Ines Trams und Timm Kröger erzählen anhand unterschiedlicher Schicksale, wie die isländische Regierung stürzte und warum Island so massiv von der Wirtschaftskrise erfasst wurde.

17:20 Uhr

Menschen im Minus

Die Berichte aus Finanz- und Wirtschaftsnachrichten wirken sich immer stärker auf den Alltag aus: Die Zahl der Arbeitslosen steigt weltweit rasant an, ebenso Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen. Für einige Menschen ist das ein Impuls für einen Neuanfang, andere stehen am Abgrund oder werden sogar kriminell. Weiterlesen

Währungskrise – was ist das ?

Februar 7, 2009 by · Kommentare deaktiviert für Währungskrise – was ist das ?
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„Jetzt kommt die Währungskrise“ schreiben die Massenblätter jetzt auf ihren Titelseiten. Nachdem man mit der Finanzkrise keine Leser mehr hinter dem Ofen hervorlocken kann muss was Neues her,die Währungskrise.
Und meinen, dass der Euro in eine Währungskrise kommt oder schon ist.

Was ist eine Währungskrise
?

Wikipedia schreibt zur Währungskrise:

Währungskrise nennt man eine volkswirtschaftliche Krise, die durch eine plötzliche starke Abwertung einer Währung oder durch das ungewollte Aufgeben eines festen Wechselkurses zu einer oder mehreren anderen Währungen oder zum Gold ausgelöst wird.
Nicht selten mündet eine Währungskrise in eine Finanz- und Wirtschaftskrise.

Wir machen es diesmal also anders herum, die Finanz- und Wirtschaftskrise führt zu einer Währungskrise.

Die Bild kennt sich aus:
Der Euro ist bereits in der Krise, denn der Euro ist seit vorigen Sommer von 1,60 auf jetzt 1,27 Dollar gefallen.
Angst vor Zinssenkungen – wieso hoffen dann alle auf eine Zinssenkung der EZB ?
Klartext: Sollten die besonders gefährdeten Staaten Griechenland, Irland, Portugal, Spanien oder Italien finanziell die Segel streichen, wäre dies Absturz und Ende des Euro.

Ja sehr gut, wir lassen eine Hypo Real Estate und eine Commerzbank nicht pleite gehen, aber Italien oder Griechenland.

Die Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar bedeutet doch einen Vorteil für die Exportwirtschaft.
Die Euroländer können nicht wie die Amis einfach die Notenpresse anwerfen, das sollte den Euro stützen.
Lediglich die wirtschaftlich schwachen Länder bekommen Schwierigkeiten immer mehr Kredite aufzunehmen.
Eine natürliche Bremse und das ist langfristig gut so.
Denn die jetzige Krise – ob Währungskrise, Finanzkrise oder Wirtschaftskrise ist dadurch entstanden, dass immer mehr Geld in die Wirtschaft gepumpt wurde.
Mit diesem Mittel werden wir vielleicht auch diese Krise überstehen, die Nächste wird dann nicht lange auf sich warten lassen.

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