Lehmann Brothers Gläubiger sind im Netz

November 26, 2009 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Wer den Schaden hat, braucht für den ..


Nachdem so einige Anleger ihrem Geld nachtrauern, dass die den Lehmann Brothers geliehen haben, stehen jetzt auch noch deren Name, Adresse und Beträge im Internet.
Ein für Deutschland kaum vorstellbarer “Nichtdatenschutz”, ist in Amerika an der Tagesordnung.
Wer sich dafür interessiert ob sein Nachbar oder vielleicht sogar sein Vermögensberater bei der Lehmann-Pleite auch mit eigenem Geld beteiligt war kann sich auf dieser Internetseite durch die Datenbank wühlen.

Während es für den Nachbarn sicher nicht angenehm ist in der Datenbank  aufzutauchen, kann es für einen Vermögensberater durchaus schlecht für das zukünftige Geschäft sein.

Allerdings finde ich es bei “Vermögensberatern” die ihr Geld mit Kundenberatung verdienen durchaus angebracht solche Informationen zu veröffentlichen.
Dann können die Kunden gleich sehen welchen Experten sie ihr Geld anvertrauen.

Haspa zu Schadenersatz verurteilt

Juni 23, 2009 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Die Hamburger Sparkasse (Haspa) muss einem Anleger wegen fehlerhafter Beratung beim Verkauf von Anleihen der insolventen Lehman-Bank Schadenersatz zahlen.


Das Landgericht Hamburg kommt zu dem Schluss, dass die Sparkasse ihre Pflicht der anlagegerechten Beratung schuldhaft verletzt hat.
Die Hamburger Sparkasse wurde dazu verurteilt dem Kläger, den Schaden von gut 10.000 Euro einschließlich Zinsen zu erstatten.
Der Richter bemängelte, dass die Haspa ihren Kunden nicht über die fehlende Einlagensicherung, die Höhe der Gewinnmarge und ihr eigenes Interesse am Verkauf der Lehman-Zertifikate informiert hat.

Die Haspa wertete das Urteil als Einzelfallentscheidung.
Das Gericht habe ausdrücklich festgestellt, dass die Anleihen für den Anleger geeignet gewesen seien und es sich um eine konservative Anlage gehandelt habe. “Wir sind optimistisch, dass die Situation in der nächsten Instanz neu bewertet wird” sagte eine Sprechering der Haspa.

Die Lehman-Zertifikate sind seit der Insolvenz de facto wertlos.
Auch die Sparkassen in Frankfurt und Hannover sowie die Dresdner Bank und die Citibank haben in den vergangenen Jahren das Produkt intensiv an deutsche Kleinsparer verkauft.

Genaue Zahlen über die Verluste der geschädigten Kleinsparer sind nicht bekannt.

27 Millionen für Lehmann-Opfer

Mai 28, 2009 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Die Citibank wird die Käufer der Pleite gegangenen Investmentbank Lehmann Brother entschädigen.


Insgesamt wird die Citibank Deutschland, die Ende 2008 in den Besitz der französischen Credit Mutuel gewechselt war, rund 27 Millionen Euro bereitstellen, sagte der Vorstandsvorsitzende Franz Josef Nick am Donnerstag in Düsseldorf.
Die Höhe der Zahlung richtet sich nach einem Kriterienkatalog , ca. ein Viertel der betroffenen Anleger kann mit Geld rechnen.
Nick sagt:
“Wir haben eine transparente Kulanzlösung gesucht. Sie sollte vor allen jenen Kunden zu Gute kommen, die von der Lehman-Insolvenz besonders hart getroffen wurden”
Einzelne Volksbanken und Sparkassen haben bereits Käufer von wertlosen Lehmann-Zertifikaten entschädigt.
Die Haspa (Hamburger Sparkasse) hatte insgesamt Lehman-Zertifikate im Volumen von 54 Millionen Euro an 3700 Sparer verkauft. Auch die Frankfurter Sparkasse, die Citibank und die Dresdner Bank hatten solche Produkte in größerem Stil vertrieben.
Der Vorwurf der Verbraucherschützer geht dahin, dass die Banken vorwiegend älteren Anlegern die Papiere als sicheres Sparprodukt verkauft hätten.

Millionenvilla für 100 Dollar kaufen

Januar 26, 2009 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Wie komme ich günstig an eine Villa die eigentlich mehrere Millionen wert ist ?
Die Ehefrau von Richard Fuld, dem ehemaligen Chef der pleitegegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers, hat es vorgemacht.
Richard Fuld, hat seiner Ehefrau im November ein 13 Millionen Dollar teures Villenanwesen für 100 Dollar verkauft. Dies geht aus Grundbuchaufzeichnungen des Bundesstaates Florida vom 10. November hervor. Im März 2004 hatten Richard und Kathleen Fuld das Anwesen gemeinsam für mehr als 13 Millionen Dollar erworben.
Fuld wird für den Zusammenbruch Lehmans im September verantwortlich gemacht und muss mit Schadenersatzforderungen rechnen.