Handeln aber nicht zu sehr

Juni 3, 2009 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Die weltweiten staatlichen Hilfspakete zur Überwindung der Wirtschaftskrise verunsichern die Bevölkerung.
Das ist das Ergebnis einer Umfrage, dass das Marktforschungsunternehmen Ipsos durchführte.
In der Umfrage wurden 23.000 Menschen aus 23 Ländern befragt, zwei Drittel der Bürger vermissen bei den umfangreichen Regierungshilfen eine klare Richtung.
Zudem befürchten 60 Prozent der Befragten, dass die Wirtschaft durch die zunehmenden Eingriffe des Staates gebremst werden könnte.
Vor allem US-Amerikaner, Chinesen und Inder teilen diese Meinung.
In der Europäischen Union sind 53 Prozent der Bürger der Meinung, der Staat müsse im Kampf gegen die Krise mehr tun.
“Die generelle Botschaft ist, dass wir die Regierungen handeln sehen wollen, aber nicht zu sehr.”

Also wie immer ein klares “Jein”.
Vermutlich will jeder die Regierung dann handeln sehen wenn er selbst betroffen ist.
Zum Beispiel die Arbeiter von Opel oder Karstadt möchten sicher, dass die Regierung mehr unternimmt um die Wirtschaft anzukurbeln.

Privatanleger skeptisch wie 2003

Februar 26, 2009 by thomas · Kommentare deaktiviert
Filed under: wirtschaft 

Die Stimmung der deutschen Privatanleger ist inzwischen so schlecht wie seit 2003 nicht mehr.
Dies ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten Studie der Fondsgesellschaft Union Investment.
Ihr zufolge rechnen 37 Prozent der Befragten in den nächsten sechs Monaten mit fallenden Aktienmärkten, nur 31 Prozent glauben an einen Aufwärtstrend.
Weniger Optimisten hat es seit Beginn der Befragung 2001 lediglich in drei Quartalen gegeben, zuletzt Ende 2003.
Union Investment lässt jedes Quartal 500 Privatanleger im Alter zwischen 20 und 59 Jahren befragen.

Wenn das mal kein gutes Zeichen ist, 2003 begann die letzte Börsenhausse bei der DAX von knapp 3000 Punkten auf über 8000 Punkte anstieg.

Wieviel Geld verdienen Blogger ?

November 28, 2008 by thomas · Kommentare deaktiviert
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Umfrage auf problogger.net

Umfrage auf problogger.net

Problogger D. Rowse hat auf seiner Seite eine Umfrage gestartet.
Er fragt die Blogger unter seinen Lesern, wie viel sie im Oktober mit ihrem Blog verdient haben.
Bisher haben über 380 Blogger teilgenommen.

Das Zwischenergebnis besagt:

50 Prozent der Blogger verdienen weniger als 10 Dollar im Monat.
Dazu zählen allerdings auch die 36 Prozent, die durch das Blog kein Geld verdienen wollen.
Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym, daher muss man die Zahlen auch relativieren.
6 % geben an mit ihrem Blog über 20.000 Dollar zu verdienen.
Darunter sind sicher einige Spaßvögel, wenn nicht sogar alle.

Ein recht ernüchterndes Umfrageergebnis wie ich finde und es zeigt, dass auch in der englischsprachigen Bloggerwelt das Geld nicht einfach auf der Straße des Internets liegt.

Nächste Woche werden wieder einige deutsche Problogger ihre Einnahmen für November veröffentlichen.
Ich hoffe für sie, dass sich die Finanzkrise noch nicht auf die Onlinewerbung auswirkt und sie von dem vermutlichen Traffic-Anstieg im November profitieren können.