Trader der UBS unschuldig

31. Januar 2012 von
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Kweku Adoboli, der ehemalige Trader der Schweizer Großbank UBS, hat vor einem Londoner Gericht auf unschuldig plädiert.

Der Trader soll bei ungenehmigten Spekulationen 1,5 Milliarden Euro der UBS verzockt haben.
Adoboli ist jetzt wegen Urkundenfälschung und Betrugs angeklagt und im laufe des Jahres soll ihm jetzt der Prozess gemacht werden.
Dem Trader drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Gefängnis.

Allerdings kann der kommende Prozess auch für die UBS unangenehm werden.
Im Prozess wird auch das interne Überwachungssystem der Bank zur Sprache kommen,dass im Fall Adoboli offenbar nicht funktionierte.

Laut dem “Wall Street Journal” drohen der UBS Sanktionen der schweizerischen und der britischen Bankenaufsicht.
Während die britische Bankenaufsicht Geldstrafen aussprechen kann, kann die Schweizer Aufsicht auf Personalwechsel im Management drängen.
Nach dem die ungenehmigte Zockerei bekannt wurde hatte bereits UBS-Chef Oswald Grübel die Verantwortung für mögliche Versäumnisse übernommen und trat zurück, es kann aber sein, dass nach de Prozess noch mehr Köpfe rollen.
Interessant wird auch sein warum die Zockerei des Traders, die angeblich bereits 2008 begann, nicht früher aufgefallen ist.

Kommentare

One Comment on Trader der UBS unschuldig

  1. Christian on Di, 31st Jan 2012 06:39
  2. Ich hoffe er kommt damit nicht durch , ob nun genehmigt oder nicht in der Heutigen Zeit achtlos Geld zu verheizen gehört aufs schärfste verurteilt.