Wohlstand retten

31. August 2013 von
archiviert in: geld verdienen 

Durch einen Werbespot auf dem Fernsehsender Eurosport bin ich auch die Internetseite „Wohlstand retten.de“ aufmerksam geworden.
Es ist ja nichts Neues mehr, dass im Fernsehen Internetseiten beworben werden, doch auf einen Sportsender ein Finanzthema, dass ist doch mal was neues.

Die Internetadresse „Wohlstand retten.de“ kann man sich ja durchuas merken, doch aus Gewohnheit tippte ich „Wohlsatnd retten“ in das Suchfenster von Google. Wenig überraschend erscheint der Link zur Seite an erster Stelle der Suchergebnisse, erst auf dem zweiten Blick stelle ich fest, dass es sich um eine bezahlte Anzeige handelt.
Mit einer Kennword-Domain sollte es doch zuschaffen sein eine gute Position bei Googel zu bekommen ohne für die Klicks zu bezahlen.
Aber wer genug Geld für einen Fersehspot hat, kann wohl auch Google für die Klicks bezahlen, also auch für meinen.

Dann geht es aber nicht zur erwarteten Domain, sondern zu einem Ableger von dem „investor-verlag.de“.
Es geht eine Seite auf mit einem Video, dass man nicht vor- oder zurückspulen kann.

Es stellt sich in dem Video ein Herr Dr. Martin Weiss vor. Dr. Weiss ist Gründer und Vorstandsvorsitzender von Weiss Research.Einem Institut, dass laut eigener Aussage,

das einzige Institut weltweit ist, das exakt die Finanzunternehmen geratet, benannt und prognostiziert hat, die in den letzten Jahren bankrottgegangen sind.

Das ein Weltuntergangsszenario kommen muss, konnte ich mir schon vorstelle, schließlich sagt der Werbespot, dass ich genau erfahre was ich tun muss um meinen Wohlstand zu retten.
Bevor es soweit ist vergehen allerdings die Minuten mit blah blah, wahrscheinlich waren es zehn Minuten gefühlt aber deutlich länger, dann kommt der nächste Herr zu Wort.

Umfangreich wird erklärt, was passieren wird, allerdings nicht wodurch.
Kurz gesagt: Geht alles den Bach hinunter, Aktien, Anleihen, Banken einfach alles.

video wohlstand in gefahr

Ich denke noch: Wer schaut sich denn so ein Video bis zum Schluss an, um dann am Ende die kostenlosen sechs Tipps zu erhalten ?
Wer Geld für einen TV-Spot ausgibt will doch auch Geld verdienen.

Aber da genau liegt der Trick, die Jungs wollen ja nicht ihre sechs kostenlose Tipps an den Mann und die Frau bringen sondern sie wollen etwas verkaufen.
Und genau das kommt wenn man die Seite verlassen will.
Man wird weiergeleitet auf eine weitere Seite des Investor Verlags und erfährt nochmals wie „Deutschland zugrunde geht“.
Allerdings wieder eine ewig lange Internetseite auf der man, wenn man ganz nach unten scrollt, edlich ein Abo abschließen kann.

Letztlich muss ich erkennen, dass vielleicht ein Sportsender doch das bessere Publikum bietet um solche Produkte zu verkaufen als ein Sender der hauptsächlich Finanzthemen ausstrahlt.

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